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Nach Prügelattacke: Bewährungsstrafe für Trio

Gifhorn Nach Prügelattacke: Bewährungsstrafe für Trio

Gifhorn. Gemeinsam mit seinen Söhnen hat ein Unternehmer aus Gifhorn einen Mann brutal verprügelt. Jetzt kam die Sache vor Gericht. Der Prozess endete mit Bewährungsstrafen für das Trio.

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Schöffengericht: Ein Vater und seine beiden Söhne wurden zu Bewährungsstrafen verurteilt.

Quelle: Photowerk (Archiv)

Gemeinsam mit seinen beiden Söhnen (23 und 22) hat ein Unternehmer aus Gifhorn (42) im Sommer 2014 einen heute 30 Jahre alten Griechen brutal zusammen geschlagen. Auch ein Teleskop-Schlagstock kam bei der Prügel-Attacke zum Einsatz. Am Dienstag wurde das Trio vom Schöffengericht zu Bewährungsstrafen und zur Zahlung eines Schmerzensgeldes in Höhe von 6200 Euro verurteilt.

Auf einem Betriebsgelände in der Samtgemeinde Isenbüttel - es gehört dem Bruder des 42-jährigen Mazedoniers - kam es am 19. Juli 2014 zu dem Vorfall, den der Hildesheimer Staatsanwalt als „ziemliche Sauerei“ bezeichnete. Vermutlich weil der aus Griechenland stammende Mitarbeiter den Gifhorner nicht gegrüßt und ihm somit den Respekt verweigert hatte, geschah die unbegreifliche Tat. Der Grieche und der 42-Jährige gerieten aneinander. Dabei erlitt der 42-Jährige eine Risswunde am Auge und rief seine beiden Söhne zur Hilfe. Gemeinsam verprügelte das Trio den 30-Jährigen. Faustschläge, Fußtritte und Hiebe mit dem Teleskop-Schlagstock musste das Opfer erdulden.

„Das Opfer hat noch immer massivst unter dieser Tat zu leiden“, stellte der vorsitzende Richter fest. Zuvor hatte der 30-Jährige von Schlafstörungen und Angstzuständen berichtet, die sein Leben noch immer beeinträchtigen würden.

„Meine Söhne und ich schämen uns für die Tat“, entschuldigte sich erst der Vater und im Anschluss der 23- und der 22-Jährige bei dem Opfer. „Ich kann mir nicht erklären, wie das passieren konnte“, zeigte sich der Unternehmer betroffen.

Er erhielt eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und vier Monaten, seine beiden Söhne eine Bewährungsstrafe von jeweils einem Jahr. Für das Schläger-Trio ist die Sache noch nicht ausgestanden: Weitere Schmerzensgeldforderungen und Forderungen der Krankenkasse sind zu begleichen.

ust

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