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Nach Granatenfund: Experten empfehlen weitere Nachsuche

Gifhorn Nach Granatenfund: Experten empfehlen weitere Nachsuche

Gifhorn. Nach dem Fund von 33 Handgranaten aus dem Zweiten Weltkrieg in der Maschstraße - sie wurden am Sonntag kontrolliert gesprengt - ist unklar, ob im Erdreich noch weitere explosive Munition liegt. Eine Suchaktion auf dem Grundstück, das an das Brauhaus grenzt, müsste dessen Eigentümer zahlen.

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Granatenfund in Gifhorn: Der Kampfmittelbeseitigungsdienst in Hannover empfiehlt der Stadt eine weiter Nachsuche auf dem Areal nahe des Brauhauses.

„Ich warte auf eine Nachricht des Ordnungsamtes“, sagt Olaf Schwarz (40), der die amerikanischen Eierhandgranaten am Samstag bei Gartenarbeiten entdeckt hat. Sprengmeister Thomas Krause und Mitarbeiter Peter Radtke vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Hannover suchten mit Metalldetektoren das nähere Umfeld der Fundstelle nach weiterer Kriegsmunition ab.

„Vielleicht gibt es noch mehr Granaten - auch auf dem Grundstück des Gifhorner Brauhauses“, sorgt sich Scholz. Nach seiner Auffassung müsste die Stadt Interesse daran haben, Klarheit zu bekommen. Für seine Kinder Linda (9) und Leon (11) gelte darum vorerst weiter „Gartenverbot“.

„Es muss im Interesse des Grundstückseigentümers sein, den eigenen Garten durch eine Fachfirma genau begutachten zu lassen, um möglicherweise weitere Munition zu finden“, erklärt Polizeipressesprecher Thomas Reuter. Die Kosten für eine solche Aktion trage der Hauseigentümer selbst: „Es gilt das Zuständigkeitsprinzip.“

„Wir haben der Stadt eine Untersuchung des betroffenen Bereichs durch eine private Kampfmittelräumfirma empfohlen“, sagt Thomas Bleicher, Chef des Kampfmittelbeseitigungsdienstes in Hannover.

Über das weitere Vorgehen hat das Gifhorner Ordnungsamt allerdings noch nicht entschieden.

„Die Sache wird geprüft“, versichert Fachbereichsleiterin Elke Rohrbeck.

ust

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