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Gifhorn Stadt Nach Geldautomaten-Sprengung: Immer noch Chaos bei der Post
Gifhorn Gifhorn Stadt Nach Geldautomaten-Sprengung: Immer noch Chaos bei der Post
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00:20 30.11.2018
Der Schaden durch die Sprengung des Geldautomaten ist enorm: Noch immer kann die Postbank ihre Filiale in Gifhorn nicht öffnen. Quelle: Cagla Canidar
Gifhorn

In der Luft liegt nach wie vor unangenehmer Brandgeruch, im zerstörten Foyer hängen Kabel aus der demolierten Decke: Nach der Sprengung eines Geldautomaten der Postbank in der Bahnhofstraße (AZ berichtete) sieht es nicht nach einer schnellen Wiedereröffnung des Gebäudes aus. Für Kunden hat die Postbank inzwischen eine Notausgabe von Päckchen und Paketen auf dem Posthof organisiert.

„Sehr geehrte Kunden, Ausgabe der benachrichtigten Sendung ab dem 20. November erfolgt auf dem Posthof“ ist inzwischen auf einem handschriftlichen Zettel zu lesen, der an einer provisorischen Eingangstür hängt. Die Ausgabe der Pakete erfolge montags bis freitags in der Zeit von 10.30 Uhr bis 16 Uhr sowie samstags von 10 bis 12 Uhr, informiert die Postbank ihre Kunden.

Einige Pakete müssen erst auf Unbedenklichkeit geprüft werden

„Es ist geplant, dass unsere Kunden ihre eingelagerten Pakete über einen Seiteneingang ausgehändigt bekommen sollen. Dies gilt jedoch nicht für die benachrichtigten Sendungen, die schon während der Explosion und des Kabelbrandes in der Filiale eingelagert waren“, erläutert Postbank-Sprecher Ralf Palm. Diese Sendungen dürften erst nach Abschluss aller Messungen durch die zuständigen Behörden und einer damit verbundenen Freigabe wieder an die Kunden aushändigt werden.

Polizei spricht von „umfangreicher Spurenlage“

Die Auswertung der am Tatort gesicherten Spuren werde noch Wochen dauern, erklärte am Montagnachmittag Polizeisprecher Thomas Reuter. „Wir haben eine umfangreiche Spurenlage“, geht Reuter auf die Arbeit der Ermittler ein. Untersucht werde auch ein schlanker Gasbehälter, den die Täter zurück gelassen haben.

„Der Tatort ist nicht mehr beschlagnahmt – wir haben ihn noch am Tattag wieder freigegeben“, sagt Reuter. Die Gifhorner Polizei teile die Einschätzung des ermittelnden Landeskriminalamtes Niedersachsen (LKA), dass die Sprengung des Gifhorner Geldautomaten vor mehr als einer Woche auf das Konto einer marokkanischen Bande geht, die in ganz Deutschland aktiv ist.

Von Uwe Stadtlich

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