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Nach Einbrüchen: Fahndung jetzt auch per Handzettel

Gifhorn Nach Einbrüchen: Fahndung jetzt auch per Handzettel

Ganz neue Wege geht Gifhorns Polizei bei der Einbruchsbekämpfung. Sie verteilt seit kurzem Handzettel in der Nachbarschaft von Einbruchsopfern und fragt nach Hinweisen, etwa zu verdächtigen Autos.

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„Notieren Sie Kennzeichen, Typ und Farbe von fremden Fahrzeugen“: Die Polizei verteilt nach Einbrüchen Fragebögen, um Hinweise zu bekommen.

Quelle: Photowerk (cc)

Ende April nahmen Einbrecher in Triangel und Jembke Geld, Schmuck und Parfüm mit: In betroffenen Siedlungen wie dort finden seit neuestem Einwohner in den Tagen nach der Tat Post von der Polizei. Es ist ein Aufruf, Beobachtungen über verdächtige Personen oder Fahrzeuge mitzuteilen. „Notieren Sie Kennzeichen, Typ und Farbe von fremden Fahrzeugen in Ihrer Umgebung“, heißt es unter anderem darin.

„Das ist eine Art von Öffentlichkeitsfahndung“, sagt Polizeisprecher Thomas Reuter über die Idee des Kripobeamten Adrian Schady. „Der eine oder andere fühlt sich dadurch vielleicht persönlicher und direkter angesprochen als über einen allgemeinen Aufruf.“ Erste Rückmeldungen habe es schon gegeben, eine heiße Spur zu aktuellen Fällen sei noch nicht dabei gewesen.

Die Zettel würden nicht nur an direkte Nachbarn von Einbruchsopfern verteilt, sondern auch noch drei Straßen weiter – wo möglicherweise Fahrzeuge der Täter parkten, so Reuter. Auch die genaue Beschreibung fremder Personen sei für die Polizei interessant. „Wichtig ist auch, die spezielle E-Mail-Adresse einbruch-hinweise@pi-gf.polizei.niedersachsen.de zu verwenden“, sagt Reuter. „Dann landet die Mail direkt bei der Ermittlungsgruppe.“

rtm

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