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Nach 31 Jahren: Totgeglaubte taucht auf

Kreis Gifhorn Nach 31 Jahren: Totgeglaubte taucht auf

Dieser Kriminalfall hielt im Jahr 1984 die Region in Atem und bekommt nun eine überraschende Wende: Eine für tot geglaubte Wolfsburgerin, heute 55 Jahre alt, ist durch einen Zufall in Düsseldorf entdeckt worden. Derzeit schweigt sie über die Hintergründe des Verschwindens. Kontakt zur im Kreis Gifhorn lebenden Familie möchte sie nicht.

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Ein Kriminalfall sorgte 1985 bundesweit für Aufsehen: Die Fahndung bei „Aktenzeichen XY“ blieb erfolglos. Erst jetzt tauchte die Totgeglaubte wieder auf.

Kreis Gifhorn. Die damals 24-Jährige war im Juli 1984 spurlos verschwunden. Damals wohnte sie in einem Studentenwohnheim in Braunschweig. Suchmaßnahmen und auch eine Fahndung in der Sendung „Aktenzeichen XY-ungelöst“ am 11. Januar 1985 führten nicht zum Auffinden der Vermissten, so dass die Polizei von einem Tötungsdelikt ausging.

Erhärtet wurde dieser Verdacht dadurch, dass ein Jahr zuvor ein Mädchen in einem Waldstück bei Hattorf getötet worden war. Nachdem die Polizei den Täter ermittelt hatte, hatte dieser angegeben, auch die Vermisste getötet zu haben. Schließlich wurde die Studentin 1989 offiziell für tot erklärt.

Bei der Tatortaufnahme eines Wohnungseinbruchs am 11. September diesen Jahres in Düsseldorf gab sich die Vermisste gegenüber der Polizei nun zu erkennen und nannte ihre richtigen Personalien.

Ermittler der Kriminalpolizei vernahmen die Totgeglaubte in dieser Woche und stellten fest, dass es sich tatsächlich um die Langzeitvermisste handelte.

Sie gab an, in den vergangenen 31 Jahren in mehreren Städten unter falschem Namen und ohne Personalpapiere gelebt zu haben. Ein Happy End für ihre im Kreis Gifhorn lebende Familie wird‘s wohl nicht geben. Die Frau erklärte, keinen Kontakt zur Öffentlichkeit und Verwandten haben zu wollen.

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