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Nach 15 Jahren: Torso-Mörder geht in Sicherungsverwahrung

Gifhorn Nach 15 Jahren: Torso-Mörder geht in Sicherungsverwahrung

Gifhorn. Der Torso tauchte am 4. März im Elbeseitenkanal auf, die Handschellen klickten am 12. März, das Urteil fiel am 1. Dezember: Vor 15 Jahren hielt der Mordfall Ruth Buchelt den Kreis Gifhorn in Atem. Ende des Jahres läuft die Haft für Olaf-Axel W. aus. Frei kommt er nicht, sondern in die Sicherungsverwahrung.

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Vor 15 Jahren: Der Mordfall Torso hielt den Kreis Gifhorn in Atem. Der verurteilte Täter wird Ende des Jahres in die Sicherungsverwahrung wechseln.

Quelle: Photowerk (Archiv)

Fast auf den Tag genau 15 Jahre nach dem Fund des zerstückelten Torsos der Celler Rentnerin hat der damalige Mordkommissions-Leiter Jürgen Schmidt ein Team von RTL-Nord zu Gast. Für „Der Monat vor 15 Jahren“ in der Sendung „RTL Nord für Niedersachsen und Bremen“ berichtet der Kripochef in einem dreiminütigen Beitrag über die Ermittlungen. Die Sendung soll am 14. März ab 18 Uhr laufen.

„Er sitzt noch in der regulären Haft in der Justizvollzugsanstalt Celle“, sagt Schmidt im AZ-Gespräch über W. Wenn der Mörder danach in die Sicherungsverwahrung wechselt, werde in regelmäßigen Abständen geprüft, ob er weiterhin eine Gefahr für die Allgemeinheit sei und in Verwahrung bleiben müsse. Theoretisch könnten die 15 Jahre echtes „Lebenslänglich“ werden.

„Da war schon Druck“, erinnert sich Schmidt an die Ermittlungen. Kurz vor dem Gifhorner Torso-Fall wurden im Kreis Peine zwei zerstückelte Leichen gefunden - die Angst vor einem Serientäter ging um. Es gab viel zu tun: Das Opfer erst einmal identifizieren, den Kanal nach dem bis heute nicht aufgetauchten Kopf absuchen, Binnenschiffer befragen: „Es war von der kriminalistischen Arbeit ein spektakulärer Fall“ - aber nicht „der spektakulärste als solcher“, sagt der Kripochef mit Blick auf den Dreifachmord im Kleingarten 2008.

Mit dem Urteil war der Fall für die Mordkommission noch nicht abgeschlossen. „Wir haben ein Jahr lang nachermittelt.“ Schmidts Leute wiesen W. weitere Taten nach - sexuelle Missbräuche und Vergewaltigung, allerdings keinen Mord.

rtm

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