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Nabu-Mottoführung: Adebar im Fokus

Leiferde Nabu-Mottoführung: Adebar im Fokus

Leiferde. Trotz sommerlicher Hitze kamen jetzt einige Interessierte zum Leiferder Nabu-Artenschutzzentrum. Sie nahmen dort an einer Führung zum Thema Weißstorch teil.

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Besuch bei Adebar: Bärbel Rogoschik erläuterte während der Storchenführung unzählige Details über die Wappentiere des Nabu-Zentrums.

Quelle: Kottlick (2)

Zentrumschefin Bärbel Rogoschik berichtete über die Entstehung der Einrichtung und rückte viele Details rund um Adebar in den Fokus.

„Der Lehrer Peter Mannes gründete einst das Zentrum“, erzählte Rogoschik. Intention dafür sei gewesen, „die ethische Verantwortung für unsere Mitgeschöpfe zu übernehmen“.

Die Zentrums-Chefin berichtete über die Arbeit: „Für die vielen zu versorgenden Tiere „fehlt uns oft eine Hydra mit 1000 Armen“, sagte sie.

Es folgte das Thema Storch. Zwischen Leiferde und Hillerse sei ein Jungtier in einer Stromleitung getötet worden, berichtete sie nicht nur von einem Unfall: Störche seien Schreitvögel, „die gehen auch schon mal über die Straße - anstatt zu fliegen - und werden dabei „vom Auto erwischt“, sagte sie. Auch das Futter kam zur Sprache - Regenwürmer und Kaulquappen für die jungen Störche, später gibt es Mäuse, Heuschrecken, Amphibien.

Die Storchenbestände im Kreis Gifhorn steigen an, so Rogoschik weiterhin. Storcheneltern hätten jedoch Mühe, alle Jungtiere ausreichen zu ernähren. Brachland mit Fröschen und Insekten als Futter für den Nachwuchs gebe es kaum mehr, das Gros der Flächen diene dem Maisanbau. Auch von den vier geschlüpften Zentrums-Störchen habe nur einer überlebt.

Die Eltern - Frieda und Fridolin - brüten laut Rogoschik im verflixten siebten Jahr auf dem Schornstein. Unterhaltsam schilderte sie den Zuhörern dann den Streit von Frieda und einer fremden Störchin direkt nach der Rückkehr aus Afrika. Anlass war der begehrte Fridolin. Frieda ging als Siegerin hervor, und die fremde Störchin zog ihres Weges.

hik

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