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Nabu: Misstrauensantrag gegen Kreisvorstand gescheitert

Leiferde Nabu: Misstrauensantrag gegen Kreisvorstand gescheitert

Leiferde. Harmonie geht anders: Im Nabu-Kreisverband knirscht es, Höhepunkt der dreieinhalbstündigen Hauptversammlung in Leiferde war der mit Mehrheit abgelehnte Misstrauensantrag von Jakob Drees gegen den Kreisvorstand.

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Knatsch beim Nabu-Kreisverband: Die dreieinhalbstündige Hauptversammlung in Leiferde verlief wenig harmonisch.

Quelle: Reitmeister

Fast wär‘s zum Eklat gekommen. Drees‘ minutenlange Begründung versuchte Kassenführer Uwe Kirchberger mit Antrag auf Ende der Debatte zu beenden, was eine über den Unterschied von Begründung und Debatte entbrannte. Drees drohte zu gehen: „Soll ich wieder abgemeiert werden?“ Er durfte zu ende begründen.

Der Kreisverband will die Ortsgruppen an Gebietseinheiten ausrichten, so soll aus der Gruppe Isenhagener Land Wesendorf werden. Vorstandsmitglied Florian Preusse begründete das damit, neue gründen zu wollen. „So wie ich das sehe, trennen sich die Ortsgruppen von Ihnen“, kommentierte ein Mitglied. Ein anderes fragte, ob zwei Wittinger nun eine Gruppe gründen sollen. Drees sieht darin den Versuch, die Gruppe Isenhagener Land zu zerschlagen. Streitpunkt zwei: spät oder gar nicht gewährte Zuschüsse. „Es nervt, wenn man Bittsteller sein muss und Absagen bekommt.“

Mit 13 gegen 30 Stimmen bei zehn Enthaltungen scheiterte der Misstrauensantrag. Landesvorsitzender Dr. Holger Buschmann sprach dem Kreisvorstand sein Vertrauen aus. Drees‘ Unterstützer Jan-Hinnerk Schwarz aus dem Boldecker Land kritisierte auch Friederike Franke von der Konu. Diese leite Infos zu spät weiter und mache es Ortsgruppen schwer, in Verfahren Stellung zu nehmen. „Quatsch“, so Franke. Der Kreisvorstand sei ihr Ansprechpartner, und sie sei nicht nur für den Nabu da: „Ich spreche mit sieben Verbänden Stellungnahmen ab.“

rtm

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