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Mutmaßlicher Täter hüllt sich in Schweigen

Messer-Attacke: Nach Rückkehr aus Ungarn Mutmaßlicher Täter hüllt sich in Schweigen

Der 25-jährige Gifhorner, der am 18. März einen Wolfsburger (27) auf einem Parkplatz in der Herzog-Franz-Straße mit einem Messer schwerste Verletzungen zugefügt haben soll (AZ berichtete), wurde inzwischen von Ungarn nach Deutschland ausgeliefert. Zum Tathergang und zum Tatmotiv schweigt er in den bisherigen Vernehmungen.

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Nach Deutschland zurückgekehrt: Der mutmaßliche Messertecher aus Gifhorn sitzt derzeit in U-Haft - er schweigt zur Tat.

Quelle: Archiv

GIfhorn. „Die zuständigen ungarischen Behörden sind unserem Auslieferungsantrag schnell und unkompliziert nachgekommen“, erklärte am Dienstagnachmittag Oberstaatsanwalt Christian Gottfriedsen, stellvertretender Sprecher der Hildesheimer Staatsanwaltschaft auf AZ-Anfrage.

Der 25-Jährige - er hatte sich nach der Messerattacke abgesetzt und wurde jedoch nur wenige Tage später von Zielfahndern in Ungarn verhaftet - sei am 31. März von Ungarn nach Deutschland gebracht worden. „Am 1. April hat dann ein Haftrichter in Frankfurt den Haftbefehl gegen den 25-Jährigen verkündet“, so der Oberstaatsanwalt. Der Tatverdächtige sitze inzwischen in einer niedersächsischen Justizvollzugsanstalt in Untersuchungshaft - zum genauen Ort machte die Staatsanwaltschaft am Dienstag keine Angaben.

Gegen den mutmaßlichen Messerstecher sei ein Haftbefehl wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung bereits im Vorfeld Haftbefehl erlassen worden.

„In seinen ersten Vernehmungen hat er keine Angaben zur Tat gemacht“, erklärte Gottfriedsen. Bei dem brutalen Messerangriff soll der 25-Jährige mehrmals auf sein Opfer eingestochen haben, das nur durch eine Notoperation gerettet werden konnte. Von dem Messer gibt es bisher keine Spur.

In Untersuchungshaft sitzen seit einigen Tagen auch sechs Angehörige des Opfers. Sie sind zwischen 17 und 31 Jahre alt und sollen den 36-jährigen Bruder des Tatverdächtigen in eine Falle gelockt haben. Anschließend sollen sie ihn über einen Zeitraum von mehreren Stunden misshandelt haben, um den Aufenthaltsort des Geflüchteten zu erfahren.

ust

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