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Muslimisches Gräberfeld auf dem Friedhof

St. Nicolai Gifhorn Muslimisches Gräberfeld auf dem Friedhof

Start für das muslimische Gräberfeld auf dem Friedhof St. Nicolai: Gestern Nachmittag kamen Vertreter der muslimischen und der Kirchengemeinde an der Ruhestätte zusammen, um letzte Details zu klären. Wichtigste Frage war die Ausrichtung der künftigen Gräber in Richtung Mekka.

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Letzte Details geklärt: Auf dem Friedhof St. Nicolai gibt es nun ein muslimisches Gräberfeld mit Platz für rund 160 Bestattungen.

Quelle: Chris Niebuhr

Gifhorn. Yurtsever Rayman, Vorsitzender der muslimischen Gemeinde in Gifhorn, hatte Imam Ahmet Tanis dazu mitgebracht, ebenso seinen Vorstandskollegen Seyfullan Erciyas. Neben der Ausrichtung der Gräber ist für die Gemeinde auch noch von Bedeutung, eine Beton- oder Granitaufstellfläche am Gräberfeld zu haben, um dort den Sarg abstellen und beten zu können. Das neue Gräberfeld wird Platz bieten für rund 160 Bestattungen.

Sylvia Pfannschmidt, Superintendentin des Kirchenkreises Gifhorn, und Pastor Andreas Behr erläuterten, dass ein Wasseranschluss für das Gräberfeld bereits gelegt worden sei. Nun soll noch der Bau eines Brunnens erfolgen, zudem müssen Wege angelegt und Bepflanzungen vorgenommen werden. Rund eineinhalb Jahre hätten die Abstimmungen beansprucht für das Projekt muslimisches Gräberfeld auf dem Friedhof. „Ich freue mich, dass es jetzt Wirklichkeit wird“, betonte die Superintendentin.

Sehr erfreut zeigte sich auch Rayman: „Wunderbar. Wir sind dankbar für die gute Zusammenarbeit.“ Bisher gab es rund 30 muslimische Bestattungen auf dem Gifhorner Friedhof, auch eine kleine zusammenhängende Fläche mit Ausrichtung der Gräber nach Mekka war vorhanden. Doch diese war inzwischen voll belegt.

Behr: „Wir benötigten daher neuen Platz. Und als Kirche sehen wir es als unsere Aufgabe an, Friedhofskultur für alle Menschen zu gestalten, die hier leben.“cn

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