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Muslimisches Gräberfeld auf Gifhorner Friedhof

Gifhorn Muslimisches Gräberfeld auf Gifhorner Friedhof

Gifhorn. Besondere Zusammenarbeit zwischen Christen und Muslimen in Gifhorn: Auf dem Friedhof in Trägerschaft der St. Nicolai-Kirche entsteht in Kooperation mit anderen Kirchengemeinden und der islamischen Ditib-Gemeinde ein Gräberfeld für Moslems.

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Muslimisches Gräberfeld: Auf dem Friedhof in Gifhorn können künftig bis zu 180 Muslime bestattet werden.

Quelle: Cagla Canidar

Etwa 30 muslimische Gräber gibt es laut Karsten Wolpers von der Friedhofsverwaltung bereits in kleinen Bereichen. „Wir haben jetzt die letzten Gräber ausgenutzt“, sagt Yurtsever Rayman, Vorsitzender der Ditib-Gemeinde. „Wir brauchen unbedingt neue Grabstellen.“

Das sehen auch der Kirchenkreis und die Friedhofsverwaltung. „Wir erwarten, dass der Bedarf an muslimischen Beerdigungen zunehmen wird“, sagt Pastor Andreas Behr. Nicht nur, weil viele Flüchtlinge aus Syrien nach Gifhorn kommen, die ihre Angehörigen nicht in der Heimat beerdigen können. Auch bei den Gepflogenheiten der Zuwanderer von einst habe sich vieles geändert.

Zum Beispiel die Gastarbeiter der ersten und zweiten Generation hätten sich noch in der Heimat beerdigen lassen. Für die dritte und vierte Generation komme das aber nicht mehr in Frage. Das bestätigt Rayman. Hier Geborene fragten sich: „Was sollen wir dort?“ Und: „Wir wollen, dass unsere Leute hier in Gifhorn beerdigt werden.“ Laut Behr weichen einige Muslime auf Friedhöfe in Braunschweig und Wolfsburg aus.

Die Fläche für die muslimischen Gräber in Gifhorn ist bereit. Jetzt müsse ein Spezialist nur noch den Winkel zur exakten Ausrichtung der Gräber in Richtung Mekka festlegen, sagen Behr und Wolpers. Dann stehe fest, wie viel Gräber die Fläche biete. Je nach Ausrichtung seien bis zu 180 möglich.

rtm

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