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Musikalisches und sportliches Temperament bei „Klassik im Ring“

Gifhorn Musikalisches und sportliches Temperament bei „Klassik im Ring“

Gifhorn. Mit seinem Abend „Klassik im Ring“ betrat der Kulturverein Gifhorn eine neue Bühne, um diesmal klassische Musik und Sport, die einen ähnlichen Leistungsanspruch haben, zusammenzubringen. In Zusammenarbeit mit dem Boxclub Gifhorn entfaltete sich ein interessanter und gelungener Abend.

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Ungewöhnliche Location: Das TenHagen Quartett spielte im Boxring klassische Stücke von Haydn, Boccherini und Wolf.

Quelle: Cagla Canidar

Nach einem fröhlichen Aufwärmprogramm, gestaltet von der Rope Skipping Gruppe des TSV Arminia Vöhrum, kletterten die vier Musiker des TenHagen Quartetts ganz untypisch durch die Absperrseile auf die Bühne oder vielmehr in den Ring. Ein glänzender Ruf geht den Geschwistern Kathrin, Leonie, Borge und Malte ten Hagen voraus, dem sie an diesem ungewöhnlichen Abend mehr als gerecht wurden.

Das Programm im ersten Teil umfasste Streichquartette von Joseph Haydn („Sonnenaufgang“) und Luigi Boccherini sowie die Italienische Serenade von Hugo Wolf. Mit seiner feinen und ausdrucksstarken Musikalität zog das Ensemble die Zuhörer - Musikliebhaber wie Sportler - vom ersten Ton an in seinen Bann. Die Harmonie, die diese vier Geschwister in ihrem Spiel zeigten, strahlt natürlich gewachsen, und hatte damit ihren ganz besonderen Reiz. Nur der Regen draußen war zu hören, als das TenHagen Quartett mit Temperament, technisch glänzender Spielweise und feinster Nuancierung für einen Hörgenuss besonderer Strahlkraft sorgte. Ein begeistertes Publikum quittierte das Streichquartett von Edvard Grieg im zweiten Teil denn auch mit stehenden Ovationen.

Aber auch der Sport sollte nicht zu kurz kommen, und so bot der Boxclub in der Pause einen Schaukampf im Halbschwergewicht zwischen Marcel Drenkwitz und Justin Pulmann, der vor allem die männlichen Besucher begeistert fachsimpeln ließ und für eine besondere Würze des Abends sorgte.

sdo

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