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Musikalische Bilder vom Hof eines mittelalterlichen Königs

Arirang-Quintett Musikalische Bilder vom Hof eines mittelalterlichen Königs

Das arirang-Quintett gab jetzt ein Konzert im Rittersaal des Gifhorner Schlosses. Das Bläserensemble spielte unter anderem ein Stück von Mozart, aber auch vier Sequenzen über die Geschichte des Tango.

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Konzert im Rittersaal: Das Bläserensemble arirang-Quintett begeisterte das Publikum.
 

Quelle: Sebastian Preuß

Gifhorn.  Zu einem interessanten Konzert hatte der Kulturverein Gifhorn am Freitagabend in den Rittersaal geladen: Das arirang-Quintett spielte klassische und moderne Stücke für ein reines Bläserensemble.

Der Begriff „arirang“ steht für einfache Melodien und Gemeinschaftssinn eines koreanischen Gruppenliedes. Dieser Gemeinschaftssinn spiegelte sich in dem harmonischen und fein abgestimmten Zusammenspiel der fünf Musiker wider. Sakura Kindynis (Flöte), Frederike Timmermann (Oboe), Steffen Dillner (Klarinette), Sebastian Schindler (Horn) und Jacob Karwath (Fagott) hatten ein Programm mitgebracht, das die fünf Instrumente auf bildhafte und eindrückliche Weise zusammenführte.

Den Beginn bildete das Adagio und Allegro f-moll für ein Orgelwerk KV 594 von Mozart, der das Stück ursprünglich für die „Flötenuhr“ des Kuriositätenkabinetts in Wien geschrieben hatte. Das Quintett C-Dur op. 79 von August Klughardt sei zu Unrecht nur wenig bekannt, erläuterte Steffen Dillner.

Anspruchsvoll zeigten sich „La Cheminée du Roi René“ von Darius Milhaud. Ein Stück, das hervorragend in den Rittersaal passe. „Man sieht förmlich den Kamin, in dem das Feuer prasselt, die Hunde davor“, so Dillner. Eine Abfolge von sieben musikalischen Bildern illustriert das Leben am Hof des mittelalterlichen Königs und sorgte mit akustischer Farbigkeit für viel Applaus beim Publikum.

Astor Piazzollas „Histoire du Tango“ erzählt in vier Sequenzen die Geschichte des Tangos, der ursprünglich auf Gitarren und Flöte gespielt wurde. Tango, der sich als Musik der Bordelle über Cafés und Nachtclubs bis zum modernen Konzert entwickelte, lässt sich auch in reinen Bläserensembles temperamentvoll und mitreißend in glänzendem Zusammenspiel wiedergeben – zur Begeisterung des Publikums, dem mit einer Zugabe gedankt wurde.
 

Von der AZ-Redaktion

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