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Mühlenmuseumzuschuss: Politik ist skeptisch

Gifhorn Mühlenmuseumzuschuss: Politik ist skeptisch

Mit 250.000 Euro will die Stadt Mühlenmuseums-Chef Horst Wrobel unter die Arme greifen. Die gleiche Summe als zins- und tilgungsloses Darlehen soll der Kreis dem Unternehmer gewähren.

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Gifhorner Mühlenmuseum: Die Stadt will Museums-Chef Horst Wrobel mit einem zinslosen Darlehen von 250.000 Euro unter die Arme greifen.

Quelle: nico herzog

Anders als Gifhorns Stadtrat - er hat schon grünes Licht gegeben - sehen die Fraktionschefs des Kreistages den Zuschuss kritisch.

CDU-Fraktionsvorsitzender Helmut Kuhlmann kannte bisher nur die Idee einer Stiftung. „Von einer Darlehenszahlung ist mir nichts bekannt gewesen und auch nicht, dass es sich um eine so große Summe dreht - der Betrag ist übrigens nicht im Haushalt verankert.“ Über die Wrobel-Finanzhilfe sei zudem in keinem Gremium des Kreistages gesprochen worden.

Die Entscheidung des Gifhorner Rates bezeichnet Grünen-Fraktionschef Fredegar Henze als „Hilflos-Geste“. „So funktioniert Wirtschaftsförderung nicht“, fordert er eine strategische Neuausrichtung und ein Zukunftskonzept des Unternehmers Horst Wrobel ein. „Ich sehe zudem nicht, dass mit den paar Mitteln etwas nach vorne bewegt werden kann“, hält Henze von dem Zuschuss nur wenig. „Halbe Sachen gehen gar nicht.“

Rolf Schliephacke, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, sieht die Gewährung eines zins- und tilgungslosen Darlehens ebenfalls kritisch. „Wir stimmen mit der SPD-Stadtratsfraktion überein, die sich gegen den Zuschuss ausgesprochen hat“, so Schliephacke.

Das Mühlenmuseum sei in die Jahre gekommen. „Ein schlüssiges Zukunftskonzept muss her, bevor über Geld geredet werden kann“, fordert der SPD-Fraktionschef. In diesem Punkt sei Wrobel bisher „nicht wirklich flexibel gewesen“. „Das ist jedoch Voraussetzung für Gespräche mit der Politik“, stellt Schliephacke klar.

ust

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