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Gifhorn Stadt Mückenplage nimmt zu: Ganz Gifhorn kratzt sich
Gifhorn Gifhorn Stadt Mückenplage nimmt zu: Ganz Gifhorn kratzt sich
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23:56 23.07.2010
Ganz Gifhorn leidet: Außergewöhnlich viele Mücken schwirren im Moment herum. Experten geben dem Rekord-Sommer die Schuld.
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„Die sind im Moment sehr hungrig“, sagt Nabu-Artenschutzzentrumsleiterin Bärbel Rogoschik über die Plagegeister und fügt mit einem Schmunzeln hinzu: „Sie stürzen sich ohne Wenn und Aber auf jeden, ohne zu gucken, ob er schmeckt.“
Ihrer Einschätzung nach liegt es am Rekord-Sommer: Alles trocken, keine Pfützen – so tummeln sich die Mücken an den wenigen übrig gebliebenen Wasserstellen. „Wahrscheinlich haben sie auch Druck, sich zu vermehren.“ Das mache sie besonders stechlustig.
„Die Bremsen sind noch schlimmer“, sagt Jürgen-Hinrich Kohrs vom Aller-Ohre-Verband. Für ihn und seine Mitarbeiter ist zurzeit Insektenspray das wichtigste Utensil. „Die versuchen, in Ohren und Nasenlöcher zu kommen. Ohne Mittel geht es nicht.“ Vor allem bei den Fahrten raus an die Gewässer: „Sie sind noch nicht ausgestiegen, da ist das Auto schon umzingelt. Wo es windstill ist, halten Sie es nicht aus.“ Aggressivität und Menge der Insekten seien außergewöhnlich.
Für einen weitgehend ungestörten Abend auf der Terrasse empfiehlt Rogoschik lange, aber luftige Kleidung, die nicht eng anliegt. Kinderbetten könnten mit Moskitonetzen geschützt werden. „Die sind schon für kleines Geld zu haben.“

rtm

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