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Gifhorn Stadt Mozart, Bach und Anekdoten
Gifhorn Gifhorn Stadt Mozart, Bach und Anekdoten
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16:01 14.04.2014
Mit Witz, Mozart und Frühlingsgedichten: Renate und Martin Hartleben in der Alten Schule. Quelle: Dennis Nobbe
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Martin Hartleben trat im Rahmen der Veranstaltung „Kaffee mit Schlag“ aus, ausgerichtet vom Verein Wasbütteler Dorfleben. „Bevor ich etwas erzähle, spiele ich erst einmal was am Klavier“, begann er.

Es folgte ein Preludium von Johann Sebastian Bach, zu welchem der Gifhorner Richter a.D. mit viel Witz die Entstehungsgeschichte erzählte. Auch Auszüge aus Mozarts Werken fanden ihren Weg ins Programm, und kleine Verspieler kommentierte der Hobbypianist lässig mit den Worten: „So ähnlich stand es hier auf dem Notenblatt.“

Seine Frau Renate las zwischendurch einige Frühlingsgedichte von Erich Kästner und Christian Morgenstern vor, und der 67-jährige gebürtige Peiner zog nach: Bei ihm waren es Werke von Goethe und dem vergleichsweise unbekannten Ludwig Heinrich Grote, der im 19. Jahrhundert den Beinamen „Welfenpastor“ trug und unter anderem auch in Päse ansässig war. „Er war ein großer Fan der Welfen. Offenbar kannte er den Prügelprinzen noch nicht“, scherzte Hartleben. Der Kuckuck ist ein Tier, das mit dem Frühling in Verbindung gebracht wird. Hartleben erklärte anhand einiger am Piano gespielten Beispiele, wie man den Vogel musikalisch darstellen kann - und leitete zum Thema Gerichtsvollzieher über. In einer Anekdote erzählte er, dass von einen betrunkenen Gerichtsvollzieher in der Region einmal das falsche Haus mit dem berüchtigten „Kuckuck“ versehen worden war.

Als Dank und im Zeichen des Frühlings erhielten Martin und Renate Hartleben zum Abschluss ein Blumengesteck des Dorfleben-Vereins, überreicht von Gisela Keese-Paulo.

dn

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