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Gifhorn Stadt Mord an Ehefrau: Lebenslange Haft?
Gifhorn Gifhorn Stadt Mord an Ehefrau: Lebenslange Haft?
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23:56 14.09.2009
Lebenslang für 45-Jährigen gefordert: Im Bergstraßen-Mord wurden gestern die Plädoyers gehalten. Quelle: Photowerk (Archiv)
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Die Verteidigung plädierte auf Totschlag im Affekt.

In seinem Plädoyer erklärte Staatsanwalt Dr. Norman Inoue laut Gerichtssprecher Bernd Pingel, dass die Tat nicht nur mit Vorsatz ausgeführt wurde, sondern dass der Angeklagte „mit Heimtücke“ gehandelt habe.

Das Mordmerkmal „aus niederen Beweggründen“, das im Laufe des Verfahrens angeklungen war, weil der Angeklagte seine Ehefrau wegen einer Geliebten aus dem Weg habe schaffen wollen, führte der Staatsanwalt nicht ins Feld. Dafür aber die Nebenklage, vertreten durch die beiden Kinder des Täters.

Verteidiger Friedrich-Eckart Klawitter plädierte „mehr oder weniger auf Totschlag im Affekt“, einhergehend mit einer Bewusstseinsstörung, also verminderter Schuldfähigkeit. Die Mindeststrafe beträgt fünf Jahre. Der Angeklagte muss auch mit einer Abschiebung rechnen.

Gestern wurde auch bekannt, dass im Fall des Gifhorner Doppelmordes die Revision abgewiesen wurde. Der 37-Jährige, der wegen Mordes an seiner Schwägerin und Totschlags seiner Frau zu 15 Jahren Haft verurteilt wurde (AZ berichtete), ist rechtskräftig verurteilt.

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