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Mord: 21 Jahre später wird weiter ermittelt

Gifhorn Mord: 21 Jahre später wird weiter ermittelt

Der brutale und nicht aufgeklärte Mord an einer jungen Frau 1994 bei Eickhorst (AZ berichtete) beschäftigt noch immer Gifhorns Polizei. „Wir haben die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen und sind weiter dran“, erklärt Kripo-Chef Jürgen Schmidt.

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"Sind weiter dran": Kripo-Chef Jürgen Schmidt und sein Team befassen sich weiter mit einem brutalen Mordfall aus dem Jahr 1994.

Quelle: Photowerk (Archiv)

Bei der Opfer-Identität sind die Beamten einen Schritt voran gekommen: Schmidt und sein Team gehen davon aus, dass die Getötete aus Thailand stammt.

Bei der Aufklärung des grauenvollen Verbrechens, das vor mehr als zwei Jahrzehnten zur Weihnachtszeit bundessweit Schlagzeilen machte, wird Gifhorns Kripo inzwischen auch vom Bundeskriminalamt unterstützt. „Vermisstenfällen in Thailand werden überprüft, von Angehörigen erfolgen DNA-Abgleiche“, erläutert Schmidt die Arbeit, bei der BKA-Spezialisten eingebunden seien.

Vermutlich mit einem Beil hat der unbekannte Täter damals den Schädel der 25- bis 30-Jährigen bis zur Unkenntlichkeit zertrümmert. Danach schleifte er sie zu einem Wassergraben - dort ertrank das bereits bewusstlose und lebensgefährlich verletzte Opfer.

Am Tatort sichergestellt Spuren und andere Asservate würden ebenfalls noch einmal genau in Augenschein genommen. „Auch die Fallakten werden noch einmal durchforstet“, lässt Schmidt nicht locker. Dabei würden die Ermittler vom BKA unterstützt, wo Untersuchungen und Auswertung nach modernsten Standards erfolgen.

Im Herbst 2015 hatte Aktenzeichen XY über den Fall berichtet. „Die daraufhin eingegangenen 200 Hinweise haben wir abgearbeitet - eine heiße Spur zum Täter war jedoch nicht darunter“, bedauert Schmidt.

Anfänglich gingen die Ermittler auch einer Verbindung zum Braunschweiger Weihnachtsmarkt nach - jedoch bisher erfolglos.

 ust

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