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Monitoring an Fischtreppe: Wieder neun Aale entdeckt

Meinersen Monitoring an Fischtreppe: Wieder neun Aale entdeckt

Meinersen. Egal, ob am Sonntag oder während der Woche: Einen Monat lang - vom 3. Mai bis zum 4. Juni - war täglich Monitoring an der Kontrollstation der Meinerser Fischtreppe angesagt. Helfer der Aller-Oker-Lachsgemeinschaft (AOLG) und der Angelsportvereine zählten dort 988 Fische in 16 Arten, „darunter auch wieder neun Aale und 17 Bachschmerlen“, hebt AOLG-Sprecher Hans-Jürgen Sauer bedrohte Arten hervor.

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Monitoring am Fischpass: Martin Geuke lässt langsam den Fangkorb der Kontrollstation zurück ins Wasser gleiten.

Quelle: Kottlick

Jeden Morgen, pünktlich um 10 Uhr, zog Martin Geuke, Leiter der Meinerser Fisch-Kontrollstation, gemeinsam mit anderen Anglern für das Monitoring die im Fischpass eingelassene Reuse aus dem Wasser. Ziel der Aktion war es erneut, den Fischbestand zu dokumentieren und gleichsam die Flossentiere aufzulisten, die die Fischtreppe als Aufstiegshilfe zu ihren Laichgebieten nutzen. Dabei wurden die Fische nach Arten unterteilt, vermessen und wieder frei gelassen. „988 Tiere in 16 Arten wurden dabei aus der Reuse in das neu gestaltete Rundbecken an der Kontrollstation gesetzt“, sagt Sauer. Neben Barben und Rotaugen wurden auch zwei Aal-Quappen entdeckt, eine Fischart, die er als „stark rückläufig“ bezeichnet. Genauso schwammen in der Reuse 17 Bachschmerlen. Laut Sauer zählen diese Nachtfische, die sich tagsüber oft unter Steinen verbergen, „zur bedrohten Art und stehen auf der roten Liste“.

Die Anzahl der Fische, die sich in der Reuse tummelte, sei „stark wetterabhängig“, so der AOLG-Sprecher. Auch die Wassertemperatur beeinflusse das Aufkommen. Wurden im Vorjahr an einem Tag 903 Fische gezählt, listeten die Angler in diesem Jahr im Verlauf eines ganzen Monats 988 Fische auf. Ursächlich dafür können die heißen Apriltage gewesen sein, vermutet Sauer. Er fand bemerkenswert, dass wieder Aale, Bachschmerlen und Aalquappen entdeckt wurden.

hik

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