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Mitternachts-Warnstreik bei Conti-Teves

Gifhorn Mitternachts-Warnstreik bei Conti-Teves

Gifhorn. Fünf Prozent mehr Lohn: Dafür sind in der Nacht zum Freitag bei einem Mitternachts-Warnstreik auch Beschäftigte bei Continental Teves in Gifhorn vor das Werkstor gegangen. „250 Teilnehmer waren dabei“, sagt IG Metall-Sprecherin Inga Wolfram.

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Warnstreik um Mitternacht: Die Mitarbeiter von Continental-Teves in Gifhorn zogen vor das Werkstor. Sie fordern fünf Prozent mehr Lohn.

Quelle: oh

Gifhorn. Die gesamte Nachtschicht sei dem Streikaufruf gefolgt und habe sich solidarisch gezeigt. „Mit dem von den Arbeitgebern vorgelegten alternativen Angebot wird weiter auf Magerkost für die Beschäftigten zu Gunsten der Profite gesetzt“, bezieht Hartwig Erb, Erster Bevollmächtigter der IGM, deutlich Position. In der dritten Verhandlungsrunde seien 2,1 Prozent in zwei Stufen für zwei Jahre sowie eine Einmalzahlung von 0,3 Prozent angeboten worden - eine Offerte, die die Arbeitnehmerseite als „Täuschungsmanöver“ wertete.

„Offensichtlich sind die Arbeitgeber in dieser Tarifrunde auf Zank bedacht. Auf diese Verweigerung werden wir mit konstruktiven Verhandlungen, aber auch massiven Warnstreiks reagieren. Auch der 1. Mai wird Dreh- und Angelpunkt dafür sein, um über diese Entwicklungen zu sprechen“, wandte sich Erb direkt an Gifhorns Conti-Mitarbeiter.

Torsten Felgentreu, Politischer Sekretär der IG Metall Wolfsburg und zuständiger Betriebsbetreuer für Continental-Teves, gab sich ebenfalls kämpferisch. Conit plane die Zerspanung, 300 Arbeitsplätze sollen nach Tschechien verlagert werden. „Erst auslagern und dann für den Rest der Belegschaft keine Verantwortung mehr übernehmen - diese Tarifflucht werden wir nicht hinnehmen“, so Felgentreu.

Am Mitternachts-Warnstreik beteiligten sich in der Nacht zum Freitag 990 Mitarbeiter aus elf Betrieben der Metall- und Elektroindustrie in ganz Niedersachsen.

ust

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