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Mitbestimmung Grund für 680 Entlassungen?

Gifhorn Mitbestimmung Grund für 680 Entlassungen?

CDU, SPD und Grüne haben im Landtag in Hannover einen Antrag verabschiedet, in dem sie die Continental AG auffordern, in Gifhorn auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten. Das Unternehmen will am Standort 680 Stellen streichen (AZ berichtete). Die IG Metall sieht einen der Gründe in der starken Mitbestimmung durch die Mitarbeiter in Gifhorn.

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Kritik: Die IG Metall sieht die starke Mitbestimmung in Gifhorn als einen Grund für die geplanten Entlassungen bei Conti.

Quelle: Michael Uhmeyer (Archiv)

„Auf inhaltlich lösungsorientierte Gespräche, wie eine Stückkostenreduzierung oder das Schaffen von neuen Geschäftsmodellen für den Standort Gifhorn, ist die Arbeitgeberseite jedoch bisher nicht eingegangen“, so der Betriebsratsvorsitzende Uwe Szymanowski in einer Presseerklärung.

„Die Verhandlungsführer von Seiten der Continental AG haben uns deutlich verstehen lassen, dass sie in Gifhorn ein Problem mit der stark ausgeprägten Mitbestimmung haben. Eine Verlagerung nach Tschechien sei nicht nur unausweichlich, weil das neue Werk bereits gebaut ist. Dies gehört wegen der dort fehlenden Mitbestimmung zur Strategie des Unternehmens“, so Lothar Ewald, zweiter Bevollmächtigter und zuständig für Continental in Gifhorn seitens der IG Metall Wolfsburg.

„Wir von der IG Metall finden es ungeheuerlich, dass die FDP dem Antrag im Landtag nicht folgen konnte“, kritisierte Lothar Ewald außerdem. Der Landtag will nun per Beschluss erwirken, dass ein „sozialverträglicher Prozess ohne den Ausspruch von betriebsbedingten Kündigungen“ beschritten wird, so Ewald.

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