Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Mit diesen Maschen waren Kriminelle 2016 unterwegs

Kurioser Rückblick Mit diesen Maschen waren Kriminelle 2016 unterwegs

Leider haben im Jahr 2016 auch die Gauner im Landkreis nicht geschlafen. Sie haben sich einiges einfallen lassen, um an das Geld anderer Leute zu kommen. Mal hat es geklappt, mal nicht. Nachfolgend einige kuriose Maschen der Ganoven.

Voriger Artikel
Die B 4 als Dauerbaustelle in 2016
Nächster Artikel
Wirbel in Gastronomie und Kleinbetrieben um neues Kassensystem

Trickbetrug am Telefon: Ganoven gaben sich als Mitarbeiter der Rentenversicherung aus und drohten mit angeblichen Rentenkürzungen.

Quelle: Archiv

Gifhorn. Die neue Rauchmelder-Pflicht wollten im Januar böse Buben nutzen, um arglose Bürger abzuzocken. Sie gaben sich als Mitarbeiter der jeweiligen Samtgemeinde oder der Feuerwehr aus - angeblich um die Rauchmelder zu kontrollieren und so in Wohnungen zu kommen. Aber das funktionierte offenbar nicht.

Sex-Erpresser waren im Februar im Kreis am Werk. Über einen Internet-Chat sollten attraktive Frauen die Chatpartner dazu überreden, sich nackt zu zeigen. Diese Bilder sollten aufgezeichnet und als Grundlage für eine Erpressung genutzt werden. Oder es wurde damit gedroht, die Filme auf Youtube hochzuladen.

Dreist ging auch ein Abzocker vor, der im April versucht hat, einem Meinerser Geld für angebliche Spielschulden aus der Tasche zu ziehen. Der Täter gab sich am Telefon als Polizist aus und gab an, dass eine Anzeige wegen Spielschulden vorlag. Um den Besuch eines Gerichtsvollziehers abzuwenden, sollte der Mann via Internet eine Blitzüberweisung von 4800 Euro tätigen. Dem Meinerser kam das suspekt vor, er informierte die echte Polizei.

Nicht aufgegangen ist im Juli eine ganz gemeine Masche zweier Männer: Sie wollte die Wohnung eines Hochzeitspaars in Neubokel ausräumen, während es sich gerade das Ja-Wort gab und seine Hochzeit feierte. Ein mobiles Einsatzkommando erwischte das Duo aber auf frischer Tat.

Dreist ist auch eine Betrugsmasche, mit der Ganoven im Juli ältere Mitbürger um ihr Erspartes bringen wollten. Sie gaben sich am Telefon als Mitarbeiter der Rentenversicherung aus und drohten einer Seniorin mit angeblichen Rentenkürzungen. Um die zu vermeiden, sollte die Frau 3000 Euro überweisen. Kurios: Bei den Anrufen erschien auf ihrem Display einmal die Nummer den Rentenversicherungsanstalt und bei einem zweiten Anruf sogar die der Polizei Gifhorn. Geklappt hat die Masche aber trotzdem nicht.

fed

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Gifhorn Stadt

Themenwoche "Sicherheit": Auf dieser Seite haben wir alle relevanten Artikel mit dem Schwerpunkt "Kreis Gifhorn" für Sie zusammengefasst. mehr

Ausbildungsplatz in der Region Gifhorn gesucht? Dann schau bei Azubify.de vorbei, deiner Anlaufstelle für alles rund um die Ausbildung in Gifhorn. Powered by AZ. mehr

Die Jamaika-Verhandlungen sind gescheitert. Wie soll es nun weitergehen?

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr