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Gifhorn Stadt Mit der Kamera auf Motivsuche
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00:16 30.08.2013
Vor der Holzinstallation: Johanna Silbermann lädt zu ihrer Ausstellung „Das Dach voller Gedanken“ ins Meinerser Künstlerhaus ein. Quelle: Hilke Kottlick
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Meinersen. Einheimische treffen auf Bekanntes: Einige Motive - Häuser, Hütten, Schnitzereien - entdeckte Johanna Silbermann in Meinersen oder auf dem Spielplatz in Seershausen. Die Stipendiatin der Bösenberg-Stiftung stellt diese Bilder ab Sonnabend, 7. September, im Meinerser Künstlerhaus vor. Ihre Abschlussausstellung nennt sie „Das Dach voller Gedanken“.

Die 30-Jährige zeigt neben Ölbildern auch eine Holz-Installation. Eine Video-Produktion - vom Inneren eines Zeltes an die Außenwand projiziert - zeigt zudem Aufnahmen ihres Weges, der sie von Oslo nach Stockholm führte, und die sie mit Motiven aus der Umgebung gemischt hat.

„Während des Studiums an der Uni der Künste in Berlin habe ich mit Vorliebe kleine Hütten und Schrebergärten gemalt und mich dabei aufs Räumliche konzentriert“, blickt sie zurück. Porträts zu malen, das sei die „Königsdisziplin“. Architektur könne freier gemalt werden, „da tut man niemandem weh“. Allerdings sollten es nicht nur geometrische Formen sein - „es muss weiter gehen“, habe sie sich gesagt und sich Motiven im Tierpark gewidmet und dabei die „Architektur in der Natur“ entdeckt.

Sucht die Künstlerin neue Ideen, „gehe ich mit der Kamera auf Recherche“. Die Fotos überträgt sie auf Leinwand. „Das ist durchaus legitim. Allerdings brauche ich dann einen Fehler, um mich vom Motiv zu lösen“, sagt sie und meint damit „vielleicht einen Tropfen Farbe“, den sie übermalen oder ins Bild integrieren muss.

  • Die Ausstellung „Das Dach voller Gedanken“ ist bis zum 22. September jeden Sonnabend und Sonntag von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Die Eröffnung ist für Freitag, 6. September, 19 Uhr, geplant. Die Einführung übernimmt der Kunstjournalist Michael Stoeber, die Begrüßung Ernst Posselt vom Künstlerhausverein.

hik

Johanna Silbermann startete ihr Stipendium am 1. Oktober im Künstlerhaus Meinersen. „Ich habe vorher in der Galerie Falkenberg in Berlin ausgestellt.“ Dem Zufall sei es zu verdanken, dass auch Philipp Mager, vor kurzer Zeit ebenfalls Stipendiat der Bösenberg-Stiftung im Künstlerhaus (AZ berichtete), in der Galerie zur gleichen Zeit Bilder ausgestellt hat. „Und als Bösenbergs in Berlin waren, haben sie auch meine Bilder gesehen“, berichtete Johanna Silbermann. Kurz darauf habe der Galerist bei ihr angerufen und ihr mitgeteilt, dass sie ein Stipendium habe. „Anderthalb Monate später war ich hier“, erzählte die 30-Jährige.

In Meinersen fiel der Berlinerin besonders auf, „dass hier die Sterne heller leuchten“. Die Ruhe und „die Verbundenheit zur Natur“ gefallen ihr. „Ich habe hier total umgeschaltet“, sagt sie. Das Leben in Berlin sei hektischer – „man muss funktionieren“. Und wenn sie auch „lange überlegt hat“, so will sie aber doch zurück nach Berlin. „Dort habe ich eine Galerie und ein Netzwerk aufgebaut.“

hik

Brome. Unscheinbar sieht sie aus und hat doch große Bedeutung: Unter der Ohre-Brücke bei Gladdenstedt entsteht gerade eine Berme - ein sandiger Absatz, auf dem Fischotter, Marder, Fuchs und andere Tiere trockenen Fußes unter der Brücke hindurch kommen, ohne die dicht befahrene Straße darüber queren zu müssen. Diese Berme ist Teil des Gewässerschutzes der Aktion Fischotterschutz entlang der Ohre, mit 10.000 Euro gesponsert von VW.

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