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Mit den neuen Zügen läuft‘s nicht rund

Landkreis Gifhorn Mit den neuen Zügen läuft‘s nicht rund

Landkreis Gifhorn. Neue Züge, mehr Fahrten: Dennoch will sich für viele Bahnkunden auf der Strecke zwischen Wittingen, Gifhorn und Braunschweig kein Jubel einstellen. Sie klagen über zahlreiche Verspätungen. Der neue Betreiber Erixx und die Deutsche Bahn schieben sich gegenseitig den schwarzer Peter zu.

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Neue Züge, neuer Kummer: Pendler beklagen Verspätungen zwischen Uelzen, Gifhorn und Braunschweig.Photowerk (mpu 2)

Quelle: Michael Uhmeyer

Nach einer Woche Bahnpendeln mit Erixx nach Braunschweig ist der Gifhorner Detlev Herbold gefrustet. Jeden Morgen fährt er um 7.17 Uhr nach Braunschweig - oder sollte es zumindest. „Bisher kein Zug pünktlich!“ An einem Sonntagnachmittag habe er 30 Minuten länger gewartet als laut Fahrplan, am Montag vor Weihnachten sei eine Nachmittags-Fahrt nach Gifhorn auf unbestimmte Zeit verschoben worden.

„Wir haben in der vorigen Woche relativ starke Verspätungen eingefahren durch Signalstörungen und den Ausfall eines Stellwerks“, sagt Björn Pamperin von Erixx. Dadurch sei es zu Langsamfahrten gekommen, Zugbegegnungen auf der eingleisigen Strecke mussten - zum Beispiel von Wahrenholz nach Gifhorn - verschoben werden. Dadurch schaukelten sich Verspätungen auf.

„Es gab keinen Stellwerksausfall“, widerspricht DB-Sprecherin Sabine Brunkhorst, die aber nicht ausschließen will, dass es Störungen an Weichen und Signalen gegeben haben könnte. Stattdessen seien der DB allein zwischen 16. und 27. Dezember sieben Verspätungen durch Türstörungen an den neuen Coradia-Lint-Zügen bekannt geworden. Dass neue Züge Kinderkrankheiten hätten, wisse man aus eigener, leidiger Erfahrung.

Der Großraum will das am 15. Januar in einem der regelmäßig stattfindenden Statusgespräche mit Erixx und Landesnahverkehrsgesellschaft ansprechen, kündigte Artur Krüger vom Zweckverband auf AZ-Nachfrage an. „Wir werden uns darum kümmern.“

rtm

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