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Mit dem Moormuseum geht es weiter voran

Neudorf-Platendorf Mit dem Moormuseum geht es weiter voran

Neudorf-Platendorf. Der Förderverein Großes Moor werkelt eifrig an seinem Museum im Neudorf-Platendorfer Norden. Jetzt hat ein Bagger in Verlängerung der neu angelegten Ausstellungfläche für historische Maschinen vier Pütten ausgehoben, das sind Nachahmungen bäuerlicher Torfstiche.

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Bagger im Einsatz: Das Areal des Moormuseums nimmt weiter Gestalt an. Jetzt sind vier Pütten angelegt worden.

Quelle: Ron Niebuhr

Die Pütten sind jeweils 20 Meter lang, acht Meter breit und 50 bis 75 Zentimeter tief. Darin steht Wasser - und zwar ganzjährig: „Sie sind tief genug, damit sie selbst im Sommer nicht austrocknen“, sagt Vereinsmitglied Erwin Wulfes. Die Pütten begünstigen die Wiederansiedlung typischer Moorvegetation wie Wollgras und Torfmoos. Für Bentgras und Birken dagegen sind sie unattraktiv. Fürs Ausheben der Pütten hat der Verein Baggerfahrer Klaus Kühnemann gewonnen. „Er ist der Experte überhaupt“, betont Wulfes. Kühnemann hat für die Wahrenholzer Torf- und Erdenwerke Mayflor bereits große Flächen renaturiert, hat so viel Erfahrung wie kaum jemand mit der Wiedervernässung ehemaliger Abtorfungsflächen. Mit geübtem Blick erkennt Kühnemann sofort, welche Pflanzen erwünscht sind und welche nicht - Bentgras und Birke sortiert er mit der Baggerschaufel aus, Torfmoos und Wollgras setzt er um.

Zwischen den Pütten bleiben Dämme stehen. So kann man bei Bedarf auch die hinteren Bereiche des Museumsgeländes trockenen Fußes erreichen. Der Bodenaushub für die Pütten kommt auf die künftige Ausstellungfläche. So lässt sie sich später begrünen. „Auf Sandboden allein wächst ja kaum etwas“, erklärt Wulfes.

rn

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