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Mit dem Hund übers Wackelbrett

Isenbüttel Mit dem Hund übers Wackelbrett

Isenbüttel. Mensch und Hund geben ein tolles Team ab. Dafür müssen sie einander allerdings verstehen und vertrauen können. Was den richtigen Umgang mit Hunden ausmacht, erfuhren und erlebten jetzt zwölf Kinder im Rahmen des Ferienprogramms der Samtgemeinde beim Isenbütteler Boxerklub.

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Einmal Hundeführer sein: Im Ferienspaß beim Boxerklub Isenbüttel absolvierten zwölf Kinder mit Deutschen Boxern einen Parcours.

Quelle: Ron Niebuhr

Vorsitzender Karsten Wegmeyer führte die Kinder - zunächst ohne Hunde - über den Trainingsparcours auf dem Klubgelände. Dabei erläuterte er, was bei Steg, Tunnel, Wackelbrett, Reifen, Fass, Hürde und Hecke, Schrägwand, Folie und Slalomstangen zu beachten ist. „Die Hunde mögen nicht alle Geräte gleich gern“, sagte Wegmeyer. Manchmal hilft es, ihnen gut zuzureden, aber: „Wir zwingen die Hunde zu nichts“, betonte Ausbilder Reinhard Kosmalla.

Für gemeisterte Aufgaben sollte man die Hunde stets belohnen - mit Worten, Futter oder Spielzeug. Das beherzigten die Kinder auf ihrer Runde mit Hunden aus dem Klub. Begleitet wurden sie stets von erfahrenen Hundeführern.

Vorab erklärte Kosmalla den Kindern, einige grundsätzliche Verhaltensregeln: Man sollte Hunde nicht mit den Augen fixieren, bedrohliche Gesten sind zu vermeiden. Darauf reagieren Hunde nämlich mit Flucht oder - und dann wird es gefährlich - Angriff. „Fremden Hunden sollte man sich nur nähern, wenn der Besitzer es erlaubt“, sagte Kosmalla. Auch sollten Kinder nie allein mit Hunden spielen. Vor Hunden wegzulaufen, ist nur dann eine gute Idee, wenn man sich so garantiert in Sicherheit bringt. Besser: „Ruhe bewahren!“

Und: „Kein Hund ist wie der andere“, betonte Kosmalla. Nur weil der Hund vom Nachbarn lieb ist, trifft das noch lange nicht automatisch auch auf alle ähnlich aussehenden Hunde zu. Zusammenfassend gilt laut Kosmalla: „Behandelt Hunde und alle anderen Tiere so, wie ihr selbst behandelt werden möchtet.“

rn

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