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Mit Zuckerlösungen ins Finale

Ummern/Hankensbüttel Mit Zuckerlösungen ins Finale

Ummern/Hankensbüttel. Die neue Physik-Elite des Nordkreises kommt aus Ummern, ist 16 Jahre alt und heißt Leona Meurers. Die Schülerin des Gymnasiums in Hankensbüttel steht auf Mechanik, Optik, Zuckerlösungen und nimmt als eine der 30 besten deutschen Schüler an einem Wettbewerb in Würzburg teil.

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Hat Spaß an der Physik: Leona Meurers zeigt eines der Experimente, mit denen sie sich als eine der 30 besten Schüler für das Bundesfinale in Würzburg qualifiziert hat.

Quelle: Photowerk (ba)

Qualifiziert hat sich die Zehntklässlerin in zwei Runden. „Ich habe von dem Wettbewerb im Internet erfahren“, erzählt sie. Mit den Unterlagen ging sie zu ihrem Physiklehrer Thomas Krummel. Der motivierte sie, teilzunehmen.

In der ersten Runde, in der sie sich aus dem Teilnehmerfeld aus Niedersachsen qualifizierte, ging es um Ein- und Ausfallswinkel von Licht. Leona Meurers arbeitete dafür mit Laserpointer, Wasser, Behälter und Spiegel - zu Hause. „Die Aufgabe war vorgeschrieben, das Material sollte in jedem Haushalt zu finden sein“, so Krummel. Mitte Januar war Einsendeschluss.

Gedacht, gelasert - und weitergekommen. Die Ummeranerin stellte sich der nächsten Aufgabe. Diesmal ging es um Zuckerlösungen. Die Frage: Wie wirken sich Zuckerlösungen in verschiedener Stärke auf das Rollverhalten von Glasbehältern aus?

Die „süße“ Herausforderung war offenbar maßgeschneidert für die Zehntklässlerin, die viel Freizeit in den Wettbewerb investierte und mit ihren Ergebnissen nicht nur unter die 30 besten Schüler bundesweit kam, sondern dabei auch noch den dritten Platz belegte.

Den will das Mädchen, das „einfach Spaß am Experimenten hat und später Physik studieren will“ in Würzburg verteidigen, drei Tage lang ab dem 25. Mai. Dort warten eine Gruppenarbeit zum Thema Mechanik auf sie und ein Tagespraktikum an der Uni - und vielleicht ein vorderer Platz.

ba

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