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Mit Wissen oder Raten punkten: Alle sind heiß aufs Quizduell

Landkreis Gifhorn Mit Wissen oder Raten punkten: Alle sind heiß aufs Quizduell

Eine neue Spiele-App erobert den Kreis Gifhorn: Immer mehr Smartphone- und Tabletnutzer spielen das Quizduell. Der Online-Wissens-Wettbewerb begeistert nicht nur Jugendliche, auch Erwachsene machen mit. Und die Pädagogen freuen sich über diesen Game-Trend.

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Gifhorn im Quizduell-Fieber: Die Spiele-App erobert Smartphones und Tablets – und Pädagogen freuen sich, dass bei jungen Leuten ein Wissensspiel boomt.

Quelle: Cagla Canidar

Quizduellanten sollten nicht nur wissen, wie lange Brad Pitt verheiratet war oder bei welchem Verein Andre Pirlo in der Saison 2013/14 spielt. Sie sollten sich auch mit den Präsidenten der USA und den Göttern des Hinduismus auskennen. Thomas Seeliger, Konrektor der Oberschule Calberlah und Quizduell-Fan, sieht darin einen Turbo für das Allgemeinwissen. „Man merkt sich eine ganze Menge.“

Doch nicht nur das: Die Teilnehmer lernten auch, Fragen richtig zu lesen. Und die Zeit für die Antwort reiche nicht, sich diese zu ergoogeln. Es komme tatsächlich auf das eigene Wissen an.

Stichwort soziale Interaktion: Der Aspekt, mit anderen in Kontakt zu treten und gemeinsam zu spielen, sei gut, sagt Medienpädagoge Marcus Lüpke von der Albert-Schweitzer-Schule in Gifhorn. Die Beschäftigung mit digitalen Medien und Endgeräten gehöre eben in die Zeit. Und das Quizduell „bietet die Möglichkeit, sich mit Wissen auseinander zu setzen“. Kluge Fragen zu beantworten sei sinniger, als nur Figuren übers Display zu schieben. „Hier muss man ein gutes Allgemeinwissen haben.“ Für ihn stelle sich allerdings noch die Frage, inwieweit sich die Spieler auch nach der Quizrunde mit den Themen befassen.

Bundesweit seien inzwischen fast zwölf Millionen Teilnehmer registriert, sagt Seeliger. „Als ich vor vier Wochen angefangen habe, waren es noch acht Millionen.“

rtm

So geht‘s

Das eigene Allgemeinwissen testen im Spiel mit einem menschlichen Gegner: So funktioniert Quizduell, das sich die Teilnehmer als App auf Smartphone oder Tablet-Computer herunter laden. Beiden Kontrahenten werden in einer Runde die selben Fragen aus einem Pool von etwa 27.000 Fragen in 20 Kategorien vorgelegt.

Der Spielstarter sucht sich seinen Gegner zum Beispiel aus seinen Facebook-Freunden aus, aus einer Namensliste oder per zufälliger Zuteilung. Dann müssen beide sechs Runden bestreiten, die Kategorien legen die beiden Spieler abwechselnd fest. Drei Fragen pro Kategorie, vier vorgegebene Antworten – fast wie man es von „Wer wird Millionär“ kennt: Die Antwort muss aber in einer bestimmten Zeit angeklickt werden.

Quizduell läuft auf Android-, Apple-iOS- und Windows-Phone8-Geräten. Es wurde 2012 in Schweden als Quizkampen entwickelt und im Juni 2013 als Quizduell in Deutschland auf den Markt gebracht. Das Grundspiel ist kostenlos, die Premium-Version bietet zusätzliche Features wie Statistik.

rtm

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