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Mit Theater gegen Depressionen

Gifhorn Mit Theater gegen Depressionen

Zwei Jugendliche verabreden sich, um in Norwegen gemeinsam von einer Klippe zu springen: Mit dem Theaterstück „Norway today“ wollen das Otto-Hahn-Gymnasium und das Bündnis gegen Depressionen in Gifhorn für das Thema sensibilisieren.

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Theaterstück gegen Depressionen: 300 Otto-Hahn-Gymnasiasten befassten sich gestern mit dem Thema.

Quelle: Photowerk (mf 2)

300 Oberstufenschüler waren gestern dabei.

Vor dem Theaterstück nannte Reinhold Bittner vom Sozialpsychiatrischen Dienst Zahlen: In den vergangenen zehn Jahren habe sich die Zahl junger Erwachsener mit Depressionen verdoppelt. Mit solchen Fällen macht auch das OHG Erfahrungen, sagt Rektorin Susanne Pilarski. „Es gibt da alle möglichen Facetten: Essstörungen, Leute, die sich ritzen.“ Vor Jahren habe sich ein Schüler umgebracht.

„Es ist ein Thema, was lange Zeit totgeschwiegen wurde“, sagt Pilarski. Das OHG wolle möglichst viele Menschen sensibilisieren und Hilfsmöglichkeiten bekannt machen. Deshalb präsentierten sich in einem Nebenraum des BSK-Saals auch diverse Institutionen.

Die Initiative für die Aktion kam aus der Schülerschaft. Das Bündnis für Depressionen habe sich darauf um das Theaterstück „Norway today“ beworben und somit nach Gifhorn geholt, sagt die städtischen Gleichstellungsbeauftragte Sylvia Rohrbeck. Auch für Pilarski der richtige Weg: „Das Theaterstück spricht Jugendliche auf einer anderen Ebene an.“

Nicht von ungefähr will Rohrbeck mit ihrer Arbeit junge Leute erreichen: Abidruck oder Arbeits- und damit Perspektivlosigkeit seien häufig Ursachen, dass junge Leute in Krisen geraten. „Da ist ein ganz großer Bedarf, dass da behandelt wird.“

rtm

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