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Mit Hilfe der Braukruste Archäologie zeigen

Burg Brome Mit Hilfe der Braukruste Archäologie zeigen

Brome. Es heißt Braukruste, und mit seiner Hilfe sollen die Überreste der Brauerei aus dem 16. Jahrhundert in der Bromer Burg auch den künftigen Museumsbesuchern sichtbar gemacht werden: Pro Brot gehen 50 Cent in den Spendentopf, um ein Glaspodest im Langhaus der Burg zu finanzieren.

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Brot und Bausteine für die Burg: Michael Twelkemeyer (v.l.) und Jens Winter mit der Braukruste, Dr. Andreas Wallbracht mit Baustein-Flyern – von den Spenden soll eine Glasplatte bezahlt werden.

Quelle: Christina Rudert

46.000 Euro werden benötigt, nennt Museumsleiter Dr. Andreas Wallbrecht Zahlen. „Die Trägerkonstruktion wird aus dem normalen Bautopf gezahlt, und die Sparkasse hat eine großzügige Anschubfinanzierung für das Glaspodest spendiert.“ Außerdem kommt das Geld aus der Baustein-Aktion des Museums- und Heimatvereins um Jens Winter in diesen Topf. Und Bromes Bäckermeister Michael Twelkemeyer bäckt die Braukruste. „Sie enthält außer Roggen und Weizen auch mittelalterliche Getreide wie Einkorn und Waldstaudenroggen.“ Und als Schüttflüssigkeit kommt Bier hinzu. Aber keine Sorge: „Das wird so erwärmt, dass im Brot kein Alkohol mehr enthalten ist.“ Twelkemeyers große Hoffnung: „Dass wir mit der Braukruste auf die Spendenaktion aufmerksam machen und vielleicht der ein oder andere über die 50 Cent hinaus noch eine größere Spende gibt.“

Wie zum Beispiel mancher, der sich zu Geburtstag oder anderen Anlässen Geld wünscht und dafür einen Baustein stiftet. „Dieser Baustein wird später als Metallplatte im Turm aufgehängt, den Text bestimmt der Spender“, erklärt Wallbrecht. Einige große Spenden sind bereits eingegangen, kleine Summen seien bislang eher selten.

Wenn die 46.000 Euro zusammen kommen, können die archäologischen Ausgrabungen der Sudpfanne und des Braubottichs durch eine begehbare, gut 30 Quadratmeter große und vier Zentimeter dicke Glasplatte gezeigt werden.

tru

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