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Gifhorn Stadt Rübenbauern haben Erträge mit Feldberegnung erkauft
Gifhorn Gifhorn Stadt Rübenbauern haben Erträge mit Feldberegnung erkauft
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06:01 12.01.2019
Zuckerrüben-Kampagne: Die teilweise guten Erträge im Nordkreis haben die Anbauer mit aufwendiger Feldberegnung erkauft. Quelle: dpa Archiv
Gifhorn

„Im Nordkreis haben wir durchaus sehr gute Erträge mit gutem Zuckergehalt.“ Gerhard Borchert vom Zuckerrübenanbauerverband spricht von 75 Tonnen pro Hektar im Durchschnitt. Und der Zuckergehalt erreiche bis zu 20 Prozent. Im Südkreis sehe das aber schon anders aus. „Da gingen die Erträge zurück.“ Auf bis zu 55 Tonnen pro Hektar. Und auch im Norden gebe es durchaus Schwankungen.

Landwirte zahlen hohen Preis

Warum brechen die Landwirte bei bis zu 75 Tonnen und 20 Prozent Zuckergehalt nicht in Jubel aus? Die Erträge haben sie sich mit Feldberegnung erkauft. „Die Mühen haben sich im Nordkreis positiv ausgewirkt“, sagt Borchert. Das bringe hohe Ausgaben mit sich, aber die Einkünfte seien zurzeit eher schlecht.

Derzeit katastrophale Preise

„Die Preise auf dem Weltmarkt sind im Moment katastrophal“, sagt Rüdiger Fricke von der Landwirtschaftskammer in Gifhorn. „Wir sich das entwickelt, muss man sehen.“ Auch wie sich der große Konzern Nordzucker für die Zukunft aufstellen wolle. „Es bleibt spannend.“

„Rübe bleibt attraktive Frucht“

Fricke ruft die Zuckerrübenanbauer auf, am Ball zu bleiben. „Nicht kurzfristig denken. Die Rübe bleibt nach wie vor eine attraktive Frucht.“ Er appelliert an die Landwirte, die kommenden Jahre durchzuhalten. Einmal wegen Kapazitätsabbau geschlossene Zuckerfabriken könne man nicht wieder eröffnen.

Auch Borchert setzt auf eine Stabilisierung des Marktes. Die Rübe sei eine gute Anbaufrucht. „Bange machen lassen gilt nicht.“

Von Dirk Reitmeister

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