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Ministerin Rundt lobt das Ehrenamt

Zum Thema Geflüchtete Ministerin Rundt lobt das Ehrenamt

Lag es am roten Sofa im Café Aller? Oder an dem Lob für ehrenamtliches Engagement, das Niedersachsens Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Cornelia Rundt am Montagabend gleich zu Beginn äußerte? Die Atmosphäre in dem gut gefüllten Café war trotz des ernsten Gesprächsthemas über Geflüchtete im Landkreis ganz entspannt.

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Auf dem roten Sofa: Niedersachsens Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Cornelia Rundt sprach zum Thema Geflüchtete im Landkreis Gifhorn.

Quelle: Sebastian Preuss

Gifhorn. Lag es am roten Sofa im Café Aller? Oder an dem Lob für ehrenamtliches Engagement, das Niedersachsens Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Cornelia Rundt am Montagabend gleich zu Beginn äußerte? Die Atmosphäre in dem gut gefüllten Café war trotz des ernsten Gesprächsthemas über Geflüchtete im Landkreis ganz entspannt.

„Wo der Staat es nicht hinbekommen hat, waren die Ehrenamtlichen da“, sprach Rundt ihre Wertschätzung für den Einsatz bei der Aufnahme der Geflüchteten aus, betonte aber auch: „Das Ehrenamt darf man nicht überfordern.“ Nach der Startphase mit viel Improvisation müsse jetzt langfristig gehandelt werden, „wir brauchen Wohnraumförderung für alle mit kleinen Einkommen, wir brauchen konkrete Lösungen für die Aufnahme von Arbeit, wir brauchen verbindliche Organisation für Sprachkurse.“ Da legte Martin Wrasmann vom Flüchtlingshilfeverein den Finger in die Wunde: „Viele Dinge wurden ja richtig erkannt, aber hier unten kommt nichts davon an.“

Dass Integration billiger sei als Abschiebung, stritt Rundt zwar nicht ab, fand aber Abschiebung als Mittel unverzichtbar. Und auch auf Wrasmanns Wunsch nach einer Kontrollinstanz für die Verwaltung und „örtliche Fürsten, die uns Hürden in den Weg stellen“, antwortete sie ausweichend, verwies auf Ermessensspielräume.

In der Fragerunde kamen viele Einzelfälle zur Sprache. „Ich kann hier keine Rechtsberatung geben“, betonte Rundt, verwies aber auf Beratungsmöglichkeiten und sagte zum Thema Familiennachzug ganz klar: „Für das Geld, das wir für die Betreuung unbegleiteter Minderjähriger ausgeben, könnten wir auch ganze Familien finanzieren.“ Das sei eine politische, keine finanzielle Entscheidung.

Von Christina Rudert

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