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Gifhorn Stadt Minister verfolgt den Weg der Kartoffel zu Chips
Gifhorn Gifhorn Stadt Minister verfolgt den Weg der Kartoffel zu Chips
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23:00 19.10.2012
Von der Kartoffel zum Chips: Landwirtschaftsminister Gert Lindemann (2.v.r.) sah sich die Lorenz Snack-World in Hankensbüttel an. Quelle: Thorsten Behrens

Werksleiter Frank-Olaf Wucherpfennig hatte beeindruckende Zahlen für den Minister parat. Sogar einen Blick in die sonst für die Öffentlichkeit gesperrten Produktionshallen durfte Lindemann werfen.

„Wir sind seit genau 40 Jahren hier in Hankensbüttel“, so Wucherpfennig. 550 verschiedene Artikel werden im Werk produziert, 60 Prozent davon entfallen auf Chips. Insgesamt stellen die rund 400 Mitarbeiter - 3000 Mitarbeiter hat das Unternehmen insgesamt - jährlich 160 Millionen Verpackungseinheiten her - das sind täglich 450.000 Tüten und Päckchen. Die Wertschöpfung liege bei etwa 60 Millionen Euro jährlich - und das Geld bleibe in der Region.

Denn mit dem regionalen Kartoffellieferanten Ikego, dem rund 120 landwirtschaftliche Vollerwerbsbetriebe angehören, werde nahezu der gesamte Rohstoff aus dem Region bezogen. Die Ikego hat zwölf Lager vor Ort mit einer Kapazität von 55.000 Tonnen.

Laut Wucherpfennig werden in Hankensbüttel, einem der sieben Werke von Lorenz unter anderem in Deutschland, Polen, Russland und Ägypten, Chips, Stapelchips, Kräcker, Brezeln und Tortilachips produziert. Seit vier Jahren sei Lorenz Marktführer in Deutschland.

Lindemann zeigte sich beeindruckt von den Zahlen und der modernen Produktion, vor allem im Lager. Hier werden täglich zwischen 50 und 100 Lkw beladen für die deutschlandweite Auslieferung.

ba