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Millionenschaden durch Rekordregen

Landkreis Gifhorn Millionenschaden durch Rekordregen

Die Nachwehen des Unwetters, das Dienstagabend und in der Nacht zum Mittwoch im Kreis gewütet hat, beschäftigen jetzt Handwerker und Versicherungen. Der Gesamtschaden dürfte in die Millionen gehen. Allein in Gifhorn gab es mehr als 180 Feuerwehreinsätze, kreisweit waren es mehr als 400.

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Nach dem Kampf gegen die Wassermassen: Der Rekordregen hat im gesamten Landkreis Gifhorn Sachschäden in Millionenhöhe verursacht.

Quelle: Uhmeyer

„Die Telefone standen nicht still - das hat schon an den schweren Hagelschlag im Juli 2013 erinnert“, sagt Thomas Henke, Junior-Chef der Dachdeckerfirma Henke. Seine Mitarbeiter seien damit beschäftigt, durch Laub und Dreck verschmutzte Abflüsse von Flachdächern und verstopfte Dachrinnen zu reinigen. „Auch Dachfenster, durch die der Starkregen ins Haus eingedrungen ist, müssen abgedichtet werden“, so der Ingenieur.

Allein bei der VGH-Versicherung wurden bis gestern aus dem Kreis Gifhorn 700 Gebäudeschäden, die der heftige Starkregen verursacht hat, gemeldet. „Die durchschnittliche Schadenshöhe liegt bei rund 3000 Euro“, sagt VGH-Sprecherin Dr. Manola Märtens.

Gebäude- oder Kaskoversicherungen würden zwar für viele Schäden, die durch Unwetter entstehen, haften. Bei Wasserschäden seien aber nur solche abgedeckt, die durch Leitungswasser entstünden. Verwüstungen durch Oberflächenwasser - wie beim Starkregen in Gifhorn - gelten als Elementarschäden. „Die entstandenen Schäden sind umgehend der Versicherung zu melden“, so Märtens.

Wie hoch der Sachschaden an öffentlichen Gebäuden ist, steht noch nicht genau fest. Alleine in Gifhorn waren 16 Einrichtungen betroffen.

Land unter im Kreis Gifhorn: Der Rekord-Starkregen sorgte für mehr als 400 Einsätze.

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ust

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