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Gifhorn Stadt Millionen für Kommunen und Breitbandausbau
Gifhorn Gifhorn Stadt Millionen für Kommunen und Breitbandausbau
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09:00 07.12.2017
Hebesatz der Kreisumlage gesenkt: Der Landkreis verzichtet auf zwei Millionen Euro zusätzlicher Einnahmen von den Kommunen.  Quelle: dpa
GIfhorn

 Der Landkreis bestreitet einen großen Teil seiner Einnahmen aus dieser Umlage, die die Kommunen an ihn abtreten. Im kommenden Jahr sollen es 77,6 Millionen Euro sein. Würde der Landkreis den selben Hebesatz verlangen wie zurzeit, wären es zwei Millionen Euro mehr. Doch davon sahen die Kreistagsabgeordneten ab und senkten den Satz von 44,3 auf 43,3 Prozent. „Die Kommunen stehen vor großen Herausforderungen“, sagte Herbert Pieper (CDU). Das eingesparte Geld könnten sie für die Kitas verwenden, schlug Angela Heider (SPD) vor. Immerhin werde die Einführung der gebührenfreien Kita die Kommunen belasten, so Rüdiger Wockenfuß (Grüne).

Die Großzügigkeit des Landkreises kommt nicht von ungefähr. Der Überschuss des laufenden Jahres liege inzwischen bei knapp zehn Millionen Euro, so Kämmerer Manfred Linse. Das schaffe Spielräume: Der Landkreis könne auf Kredite verzichten und eine Überschussrücklage für 2019 und 2021 bilden, wo Linse finanzielle Belastungen prognostiziert.

Für 2018 plant der Landkreis noch mit neuen Darlehen: 22,6 Millionen, davon 17,8 Millionen für den Breitbandausbau. Die 2017-er Überschüsse könnten die Gesamtverschuldung von 138 auf 130 Millionen Euro senken. Im Finanzhaushalt hat der Landkreis 338,7 Millionen Euro Erträge und Aufwendungen.

Von Dirk Reitmeister

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