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Gifhorn Stadt Messerattacke: Verdächtiger in Ungarn verhaftet
Gifhorn Gifhorn Stadt Messerattacke: Verdächtiger in Ungarn verhaftet
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16:47 27.03.2017
Gifhorn: Tatverdächtiger nach Messerattacke festgenommen. Quelle: Archiv
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Gifhorn

Sie sollen den Bruder (36) des Tatverdächtigen gefoltert haben, um dessen Aufenthaltsort zu erfahren. Alle Festgenommenen und auch das Opfer haben einen Migrationshintergrund.

„Der 25-Jährige ist auf Ersuchen der Staatsanwaltschaft Hildesheim verhaftet worden“, erklärte am Montagmittag Erste Staatsanwältin Christina Pannek, Sprecherin der Hildesheimer Staatsanwaltschaft. Im Zusammenhang mit der brutalen Messerattacke sollen zudem sechs Angehörige des Opfers – sie sind zwischen 17 und 31 Jahre alt – den 36-Jährigen Bruder des Tatverdächtigen in eine Falle gelockt haben. Der 36-Jährige sei dann über einen Zeitraum von mehreren Stunden körperlich misshandelt worden, um den Aufenthaltsort des geflüchteten Bruders zu erfahren. „Dabei sollen Schlagwerkzeuge, Messer und eine Waffe zum Einsatz gekommen sein“, berichtet Pannek. Nach etwa drei Stunden erfolgloser Folter sollen die Beschuldigten dann jedoch aufgegeben haben. Der 36-Jährige will sich durch eine List dem Geschehen entzogen haben, erklärt die Staatsanwältin. „Der 36-Jährige hat nicht unerhebliche Verletzungen davon getragen, befindet sich jedoch nicht in Lebensgefahr“, erläutert Pannek.

Die am Freitag erfolgte Durchsuchung (AZ berichtete) bei den sechs Beschuldigten sei erfolgreich gewesen: Sie habe unter anderem zum Auffinden von mutmaßlichen Tatmitteln geführt. „Es erfolgte ihre Festnahme und Vorführung vor den Haftrichter, der gegen alle sechs Beschuldigten Haftbefehl erließ“, erklärt Pannek. Der Haftbefehl gegen die sechs Gifhorner sei auf Grund von gemeinschaftlicher Geiselnahme in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung ergangen. Gegen den mutmaßlichen Messerstecher werde wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

ust

Der Text wurde aktualisiert.

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