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Messer-Attacke in Gifhorn: Anklagen erhoben

Staatsanwaltschaft Hildesheim Messer-Attacke in Gifhorn: Anklagen erhoben

Die Staatsanwaltschaft Hildesheim hat Anklage erhoben gegen den 25-jährigen Gifhorner, der am 18. März in der Herzog-Franz-Straße einen 27-jährigen Wolfsburger mit vier Messerstichen lebensgefährlich verletzt haben soll. Und sie hat Anklage erhoben gegen fünf Männer, die vier Tage später den Bruder des 25-Jährigen als Geisel genommen und misshandelt haben sollen, um den Aufenthaltsort des 25-Jährigen zu erfahren.

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Messer-Angriff an der Herzog-Franz-Straße: Die Staatsanwaltschaft erhebt Anklage in zwei Fällen.

Quelle: Michael Franke (Archiv)

Gifhorn. „Es handelt sich zum zwei Verfahren“, informiert Christina Pannek, Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Gegen den 25-Jährigen wird wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung verhandelt. Er soll den Wolfsburger an der Herzog-Franz-Straße angesprochen und dann viermal mit einem Messer zugestochen haben. „Die Anklage spricht von Heimtücke, weil die Stiche völlig überraschend kamen“, so Pannek. Ohne schnelle ärztliche Versorgung wäre der Wolfsburger gestorben. Der Angeschuldigte schweigt zu den Vorwürfen.

Vier Tage später sollen fünf Männer den 36-jährigen Bruder des mutmaßlichen Täters um ein Gespräch gebeten und in eine Wohnung im Pommernring gebracht haben, wo sie den Aufenthaltsort seines Bruders erfahren wollten. „Sie sollen ihn gefesselt und mit einem Tischbein auf die Gelenke geschlagen haben“, sagt Pannek. Der Zeuge habe geistesgegenwärtig behauptet, seine Frau wisse, wo er sei, und er habe einen Termin bei der Polizei. „Daraufhin soll er bewusstlos geschlagen worden sein.“ Zur Last gelegt wird den fünf Männern gemeinschaftliche Geiselnahme in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung. „Gegen einen 34-Jährigen aus dieser Gruppe gibt es eine weitere Anklage wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz“, sagt Christina Pannek. „In seinem Pkw wurde eine Pistole mit Munition gefunden, für die er keinen Waffenschein hat.“

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