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Messer-Attacke: Vernehmung startet nach Ungarn-Rückkehr

Gifhorn Messer-Attacke: Vernehmung startet nach Ungarn-Rückkehr

Nach der Messerattacke auf einen Wolfsburger (27) in der Herzog-Franz-Straße in Gifhorn wurde der mutmaßliche Täter - ein 25-Jähriger aus Gifhorn - am 23. März in Ungarn festgenommen. Jetzt wird der Tatverdächtige nach Deutschland gebracht.

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Nach den Festnahmen nun die Vernehmungen: Der nach Ungarn geflüchtete Verdächtige kehrt nach Deutschland zurück.

Quelle: Kris Finn

Gifhorn. Das bestätigte am Freitag Erste Staatsanwältin Christina Pannek, Sprecherin der Hildesheimer Staatsanwaltschaft.

Fahnder der Gifhorner Polizei holen den 25-Jährigen aus Ungarn ab. „Im Anschluss wird der gegen ihn verhängte Untersuchungshaftbefehl vollstreckt“, erklärte Pannek am Freitagvormittag. Polizei und Staatsanwaltschaft erhoffen sich durch die Vernehmung des 25-Jährigen nähere Erkenntnisse zum Tatablauf und zum Motiv. Bei dem brutalen Messerangriff soll der 25-Jährige mehrmals auf sein Opfer eingestochen haben, das nur durch eine Notoperation gerettet werden konnte.

Gegenüber der AZ berichtete nun ein Zeuge, dass er am Tatort eine blutverschmierte Handtasche gesehen habe. Die Sprecherin der Hildesheimer Staatsanwaltschaft wollte dazu gestern keine Angaben machen.

In Untersuchungshaft sitzen inzwischen auch sechs Angehörige des Opfers. Sie sind zwischen 17 und 31 Jahre alt und sollen den 36-jährigen Bruder des Tatverdächtigen in eine Falle gelockt haben. Anschließend sollen sie den Mann über einen Zeitraum von mehreren Stunden misshandelt haben, um den Aufenthaltsort des Geflüchteten zu erfahren.

Der U-Haftbefehl gegen die sechs Gifhorner wurde auf Grund gemeinschaftlicher Geiselnahme in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung erteilt. Gegen den mutmaßlichen Messerstecher werde wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung ermittelt, so Pannek.

ust

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