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Gifhorn Stadt Moorbrand: Feuerwehrleute sind wieder gesund daheim
Gifhorn Gifhorn Stadt Moorbrand: Feuerwehrleute sind wieder gesund daheim
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00:22 27.09.2018
Gifhorner halfen: Mit weiteren 2000 Einsatzkräften bekämpften die Helfer den Moorbrand in Meppen – am Montag kehrten sie zurück. Quelle: dpa
Landkreis Gifhorn

Es war ein anstrengendes und Kräfte zehrendes Wochenende für 139 Feuerwehrleute aus dem Landkreis Gifhorn: Gemeinsam mit 2000 anderen Einsatzkräften bekämpften sie den Moorbrand im Emsland, der nach einem Raketentest der Bundeswehr vor 14 Tagen ausgebrochen ist. Am Montag kehrte die Kreisbereitschaft wieder zurück.

Abfahrt um zwei Uhr morgens

„Es ist alles nach Plan gelaufen“, lobt Kreisbrandmeister Thomas Krok das Engagement der Kreisbereitschaft, die am frühen Sonntagmorgen um zwei Uhr von der Feuerwehrtechnischen Zentrale im Heidland in Richtung Meppen aufgebrochen war. Krok und sein Führungsteam – darunter seine beiden Stellvertreter Jens Dieckmann und Matthias Klose – waren bereits um Mitternacht gestartet, um sich vom Einsatzstab in die Lage einweisen zu lassen.

Aufgabe: Riegelstellung aufbauen

Der Kreisbereitschaftszug habe die mehr als 400 Kilometer lange Strecke ohne Probleme zurück gelegt, berichtet Krok. Zwei Stopps seien auf der Fahrt ins Emsland eingelegt worden. Um 8.45 Uhr seien die Brandschützer aus dem Kreisgebiet dann eingetroffen. Sammelpunkt sei ein großer Schützenplatz in Vormeppen gewesen. Nach einem Frühstück sei es zum Brandort gegangen. Die Aufgabe der Gifhorner: eine Riegelstellung aufbauen, um ein weiteres Ausbreiten des Feuers zu verhindern. Auch Kontrollfahrten wurden übernommen.

„Unterkunft und Verpflegung waren gut organisiert“

„Wir waren dem Katastrophenstab des dortigen Landkreises direkt unterstellt“, findet auch Jens Diekmann anerkennende Worte für die Zusammenarbeit mit den Kräften vor Ort. „Unterkunft und Verpflegung waren gut organisiert“, so Dieckmann. Die Nacht hätte die Kreisbereitschaft in einer Berufsbildenden Schule verbracht.

Regen entspannte die Lage

Da sich die Lage durch Regen und herbstliche Temperaturen bereits am Sonntag etwas entspannt hatte, konnten die ersten zwei Einsatzzüge aus dem Landkreis Gifhorn bereits am Montagmorgen abrücken. Zwei weitere Züge starteten in den Mittagsstunden in Richtung Heimat.

Noch überall unterirdische Glutnester

Wann der Brand auf dem 1200 Hektar großen Truppen-Übungsplatz vollständig unter Kontrolle ist, können selbst Experten aktuell noch nicht genau sagen. Noch immer gibt es unzählige unterirdische Glutnester auf dem riesigen Areal.

Von Uwe Stadtlich

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