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Mentoring-Programm gegen Ärztemangel

Landkreis Gifhorn Mentoring-Programm gegen Ärztemangel

Landkreis Gifhorn. In Kooperation mit dem Hausärzteverband, der Kassenärztlichen Vereinigung und dem Ärzteverein geht der Landkreis neue Wege, um dem Ärztemangel zu begegnen. Mit dem Projekt Mentoring für Medizinstudierende soll es gelingen, junge Ärztinnen und Ärzte nach ihrem Studium dazu zu bewegen, in das Kreisgebiet zurückzukehren. Gestern fand zum Auftakt eine Info-Veranstaltung im Schlossrestaurant statt.

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Mentoring-Programm gegen Ärztemangel: Eine gut besuchte Infoveranstaltung fand zum Auftakt gestern Nachmittag im Schlossrestaurant statt.

Quelle: Lea Rebuschat

„Dieses Projekt ist in Deutschland einzigartig“, freute sich Demografie-Beauftragte Christine Gehrmann über die gute Resonanz - 14 junge Frauen und ein junger Mann nahmen teil.

„Das sterile Medizin-Studium lebendig gestalten und durch Experten mit Praxistipps anreichern“: Kreisrat Rolf Amelsberg zeigte in seinem Grußwort kurz auf, worum es der Kreisverwaltung zukünftig geht. „Wir wollen erreichen, dass Sie später auch Ihren beruflichen Mittelpunkt wieder bei uns finden.“

„Es ist wie eine Hospitation - die Studierenden sollen mitlaufen, selbst Blut abnehmen und auch einmal Katheder legen“, erklärte Urologe Dr. Peter Hopp, Vorsitzender des Gifhorner Ärztevereins. Die angehenden Mediziner hätten so die Möglichkeit, schon während ihres Studiums „Praxis-Kommunikation und Patientenkontakt“ zu erfahren.

Auch Dr. Carsten Gieseking, Vorsitzender des Deutschen Hausärzteverbandes Braunschweig, sieht in dem neuartigen Konzept für die Medizinstudierenden eine Chance, „den Praxisalltag hautnah zu erleben“. „Eine Verpflichtung sich später im Kreis niederzulassen gibt es jedoch nicht“, so Gieseking abschließend.

ust

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