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Melodienreichtum fasziniert Publikum

Gifhorn Melodienreichtum fasziniert Publikum

Gifhorn. Der Gifhorner Aktionsrat hatte zugunsten von Ready4work am Freitagabend zu einem Benefizkonzert eingeladen. Unter dem Titel „Von dem Zauber der Flöte zur Neuen Welt“ gastierte das Philharmonic Volkswagen Orchestra in der Gifhorner Stadthalle.

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„Von dem Zauber der Flöte zur Neuen Welt“: Das Philharmonic Volkswagen Orchestra gab ein Benefizkonzert zugunsten von Ready4work.

Quelle: Photowerk (cc)

Im ersten Teil standen Ohrwürmer der klassischen Musikliteratur auf dem Programm. Smetanas schwungvolle Ouvertüre zu „Die verkaufte Braut“ stimmte das Publikum auf das Gastspiel ein.

Es folgte mit Griegs „Morgenstimmung“ eines der schönsten musikalischen Naturbilder. Das Orchester unter Leitung von Hans Ulrich Kolf intonierte das Stück beeindruckend sensibel. Liedhaft und von den Streichern dominiert brachten die Musikerinnen und Musiker anschließend das „Intermezzo Sinfonico“ von Pietro Mascagni zu Gehör.

Als Reminiszenz an das zurückliegende Weihnachtsfest erklang das Prelude zu „Hänsel und Gretel“. Bevor der Bogen zur Neuen Welt geschlagen wurde, fehlte noch die prononciert dargebotene Ouvertüre zu Mozarts „Die Zauberflöte“.

Wie Amerika klingt, vernahm das Publikum bei der neunten Symphonie „Aus der Neuen Welt“ von Dvoák. Der Titel verweist auf den Aufenthalt des Komponisten in New York. Dass sich dieses geniale Werk niemals abnutzt, bewies das Orchester mit seiner konzentrierten Spielfreude. ee

Der Melodienreichtum des Stücks überwältigte die Zuhörer. Die raffinierte Orchestrierung stellte in der Umsetzung eine wahre Herausforderung für die Musiker dar. Nicht zuletzt die Integration von Elementen der amerikanischen Folklore machte diese Komposition zu der populärsten von Dvoák.

Nach dem langen Applaus widmete Kolf die Zugabe den Toten und ihren Hinterbliebenen der jüngsten Attentate in Paris.

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