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Meisterhaft: Schwanensee in der Stadthalle

Gifhorn Meisterhaft: Schwanensee in der Stadthalle

Es gehört zu Weihnachten wie Tannenzweige und Plätzchenduft: Das Ballett „Schwanensee“ von Piotr Iljitsch Tschaikowski über einen Prinzen und seine Liebe zu einer verzauberten Schwanenkönigin. Das Russische Staatstheater für Oper und Ballett Komi gastierte mit einer romantischen Aufführung am Freitagabend in der Gifhorner Stadthalle.

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„Schwanensee“ von Tschaikowski: Das Russische Staatstheater für Oper und Ballett Komi überzeugte in der Stadthalle.

Quelle: Cagla Canidar

Gifhorn. 1877 uraufgeführt ist „Schwanensee“ aus den Repertoires klassischer Ballettensembles nicht wegzudenken. Die legendäre Choreographie von Marius Petipa und die herrliche Musik Tschaikowskis, ein malerisches Bühnenbild und aufwändig gestaltete Kostüme zogen auch diesmal wieder das vor allem jüngere Publikum in ihren Bann. Das 1958 gegründete Russische Staatstheater für Oper und Ballett Komi verlieh dem Abend mit tänzerischer Disziplin und Perfektion märchenhaften Glanz.

Des Prinzen Liebe zu Odette, die vom Zauberer Rotbart in eine Schwanenkönigin verzaubert wurde, wird auf die Probe gestellt durch den schwarzen Schwan Odile. Die Tänzerinnen und Tänzer brillierten mit ausdrucksstarken Bewegungen, Sprüngen und Hebefiguren, die so leicht und filigran erschienen und in ihrer Darstellung so überzeugten, dass das Publikum immer wieder in Zwischenapplaus ausbrach. Frenetischen Jubel und Bravorufe gab es vor allem für die Tänzerin der Schwanenkönigin, die in ihrer Doppelrolle des weißen und schwarzen Schwanes die Ambivalenz zwischen schüchterner Anmut und forscher Verführung meisterlich heraustanzte.

Der Schwanensee mit den Schwänen in weiß, ernsten Mimiken und verzweifelten Flügelschlägen und der bunten, üppigen Hofgesellschaft, einem begeisternden Hofnarr und seinen akkuraten Sprüngen sowie den Nationentänzen der Gäste bildeten einen reizvollen Gegensatz, der sich auch tänzerisch in den Soli, Pas de Deux und Pas de Trois zeigte. Anhaltender Applaus dankte für einen wunderbaren Abend.

Von Stephanie Dorer

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