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Meiseneck-Ausbau sorgt für Ärger

Gifhorn Meiseneck-Ausbau sorgt für Ärger

Gifhorn. Großer Ärger um die Sanierung der kleinen Straße Meiseneck: Die Anwohner lehnen den Ausbauplan der Stadt entschieden ab. Er sieht in der 150 Meter langen Straße zukünftig keine Gehwege mehr vor. Ein Protestschreiben haben die Anlieger - sie sorgen sich um die Verkehrssicherheit - ins Rathaus geschickt. Am 14. Januar entscheidet die Politik.

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Ärger um Pläne der Stadt: Die Anwohner des Meisenecks lehnen einen Ausbau ihrer Straße ohne Gehweg ab. Sie befürchten, dass die Verkehrssicherheit leidet.

Quelle: Photowerk (sp)

„Die Gesamtbreite der Straße Meiseneck beträgt sechs Meter und soll höhengleich als Verkehrsmischfläche in Pflasterbauweise erstellt werden“: So beschreibt die Verwaltung das 141.000-Euro-Projekt, an dem die Anlieger über Ausbaubeiträge zu 75 Prozent beteiligt sind.

„Wir haben Angst um uns, unsere Kinder und Enkelkinder, denn ein Bürgersteig ist auch in Zukunft zwingend notwendig“, sagt Anwohner-Sprecherin Sabine Schweimer (67). Durch die Nähe der Straße Meiseneck zu den Berufsbildenden Schulen I herrsche in der kleinen Straße ein „lebhafter und turbulenter Autoverkehr“.

„Bisher ist glücklicherweise - außer Blechschäden und wiederholt eingefahrenen Grundstücksmauern - dank des Bürgersteiges nichts Schlimmeres passiert“, weiß Schweimer. Ohne Gehweg würden zukünftig Autos im Seitenraum parken, Fußgänger müssten in die Mitte der Straße ausweichen und Unfälle seien vorprogrammiert, befürchtet die 67-Jährige. Besonders gefährlich sei es im unübersichtlichen Kurvenbereich.

Der 1964 angelegte Fußweg entspreche nicht mehr den heute geltenden Richtlinien, begründet Tiefbauamtschef Joachim Keuch den Ausbauplan. Bei einem regelgerechten Gehweg-Ausbau mit Hochbord würde die Fahrbahn zu schmal werden. „Nach Straßenverkehrsordnung dürfte dort dann nicht mehr geparkt werden“, bittet er die Anlieger um Verständnis.

ust

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