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Gifhorn Stadt Mehr Tote und Schwerverletzte im Kreis Gifhorn
Gifhorn Gifhorn Stadt Mehr Tote und Schwerverletzte im Kreis Gifhorn
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00:17 27.08.2017
Die Unfallzahlen steigen dramatisch: Die Polizei zieht eine düstere Bilanz für die ersten sieben Monate des Jahres. Quelle: Cagla Canidar (Archiv)
Gifhorn

Bis Ende Juli starben 2016 sieben Menschen. Nun sind es drei mehr. „Es macht uns Kummer, dass wir jetzt schon eine derart hohe Zahl haben“, sagt Enderle. Bei den Unfällen, bei denen Menschen schwer verletzt wurden, sieht es nicht besser aus. 60 Kollisionen gab es bis Ende Juli in 2017, das sind 22,45 Prozent mehr als in den ersten sieben Monaten 2016 (49 Unfälle). Die Zahl der Schwerverletzten stieg dabei noch deutlicher, nämlich um knapp 34 Prozent von 59 auf 79 Frauen und Männer. 17 von ihnen wurden bei 14 Baumunfällen verletzt, im Vorjahr waren es noch neun Verletzte bei elf Baumunfällen.

Zwei Drittel der Unfälle mit schweren Folgen passieren außerorts, ein Drittel innerorts – laut Enderle eine langjährige Erfahrung, die diesmal nicht zutrifft. 2017 waren 79 Prozent der schweren Unfälle außerorts. Neun der Toten waren bei Unfällen außerorts zu beklagen. 46 der 60 Unfälle, bei denen es Schwerverletzte gab, geschahen außerorts, das sind knapp 59 Prozent mehr als 2016.

Auch bei den Wildunfällen verzeichnet Enderle einen neuen Rekord. 2016 waren es in den ersten sieben Monaten 766. „Da hatten wir schon einen Höchststand.“ Jetzt sind es 799.

Einen Lichtblick hat Enderle in seiner Statistik: Die Gifhorner Polizei verbesserte ihre Aufklärungsquote bei den Unfallfluchten: 185 der bislang 425 Fälle wurden dieses Jahr gelöst, das ist eine Quote von 43,53 Prozent. Der Dreijahres-Durchschnitt liegt bei 41,21 Prozent.

Von Dirk Reitmeister

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