Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Mehr Tote und Schwerverletzte im Kreis Gifhorn

Dramatische Anstiege bei den Unfallzahlen Mehr Tote und Schwerverletzte im Kreis Gifhorn

Mehr Tote auf den Straßen: Der Landestrend gilt auch für den Kreis Gifhorn – die Entwicklung bereitet dem Polizei-Verkehrsexperten Winfried Enderle Sorge. Zehn Menschen starben in den ersten sieben Monaten des Jahres, fast 43 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2016.

Polizei Gifhorn 52.48535 10.54551
Google Map of 52.48535,10.54551
Polizei Gifhorn Mehr Infos
Nächster Artikel
Stadt sucht zweimal Freiwillige für Wahllokale

Die Unfallzahlen steigen dramatisch: Die Polizei zieht eine düstere Bilanz für die ersten sieben Monate des Jahres.

Quelle: Cagla Canidar (Archiv)

Gifhorn. Bis Ende Juli starben 2016 sieben Menschen. Nun sind es drei mehr. „Es macht uns Kummer, dass wir jetzt schon eine derart hohe Zahl haben“, sagt Enderle. Bei den Unfällen, bei denen Menschen schwer verletzt wurden, sieht es nicht besser aus. 60 Kollisionen gab es bis Ende Juli in 2017, das sind 22,45 Prozent mehr als in den ersten sieben Monaten 2016 (49 Unfälle). Die Zahl der Schwerverletzten stieg dabei noch deutlicher, nämlich um knapp 34 Prozent von 59 auf 79 Frauen und Männer. 17 von ihnen wurden bei 14 Baumunfällen verletzt, im Vorjahr waren es noch neun Verletzte bei elf Baumunfällen.

Zwei Drittel der Unfälle mit schweren Folgen passieren außerorts, ein Drittel innerorts – laut Enderle eine langjährige Erfahrung, die diesmal nicht zutrifft. 2017 waren 79 Prozent der schweren Unfälle außerorts. Neun der Toten waren bei Unfällen außerorts zu beklagen. 46 der 60 Unfälle, bei denen es Schwerverletzte gab, geschahen außerorts, das sind knapp 59 Prozent mehr als 2016.

Auch bei den Wildunfällen verzeichnet Enderle einen neuen Rekord. 2016 waren es in den ersten sieben Monaten 766. „Da hatten wir schon einen Höchststand.“ Jetzt sind es 799.

Einen Lichtblick hat Enderle in seiner Statistik: Die Gifhorner Polizei verbesserte ihre Aufklärungsquote bei den Unfallfluchten: 185 der bislang 425 Fälle wurden dieses Jahr gelöst, das ist eine Quote von 43,53 Prozent. Der Dreijahres-Durchschnitt liegt bei 41,21 Prozent.

Von Dirk Reitmeister

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Gifhorn Stadt

Themenwoche "Sicherheit": Auf dieser Seite haben wir alle relevanten Artikel mit dem Schwerpunkt "Kreis Gifhorn" für Sie zusammengefasst. mehr

Ausbildungsplatz in der Region Gifhorn gesucht? Dann schau bei Azubify.de vorbei, deiner Anlaufstelle für alles rund um die Ausbildung in Gifhorn. Powered by AZ. mehr

Viele strittige Entscheidungen in der Fußball-Bundesliga: Was halten Sie vom Videobeweis?

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr