Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 0 ° Regenschauer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Mehr Stauraum im Feuerwehrhaus

Calberlah Mehr Stauraum im Feuerwehrhaus

Calberlah. Da gab‘s kein langes Debattieren: Der Feuerschutzausschuss der Samtgemeinde Isenbüttel hatte sich selbst überzeugt, dass das Feuerwehrgerätehaus in Calberlah dringend zusätzliche Lagerfläche benötigt. Der Antrag wurde einstimmig empfohlen.

Voriger Artikel
Einbruchsserie: Diebe stahlen acht Fahrräder
Nächster Artikel
Heu machen wie zu Opas Zeiten

Viel Material auf wenig Raum: Der Feuerschutzausschuss sah sich das Gerätehaus Calberlah an.

Quelle: Christina Rudert

„Ich möchte diesen Antrag unterstützen“, hatte Gemeindebrandmeister Matthias Klose zuvor betont. „Das Material steht hinter, vor und neben den Fahrzeugen, das Ölbindemittel für die komplette Samtgemeinde wird auf dem Dachboden gelagert.“ Bei Bedarf ist dieser Dachboden nur per Leiter zu erreichen. Und um die Leiter zu erreichen, muss zuvor ein Fahrzeug aus der Halle gefahren werden.

Ortsbrandmeister Dirk Leschner berichtete von einvernehmlichen Gesprächen mit den Nachbarn. „Auch der Sportverein würde sich über den Anbau an der Westseite der Halle freuen, damit der Durchgang wegfällt.“ Die genaue Größe des Lagers soll noch definiert werden, entsprechend offen wurde die Beschlussempfehlung formuliert. In den Haushalt sollen 20.000 Euro eingeplant werden, die Feuerwehr hat Eigenleistung zugesagt. „Und auf solche Zusagen konnten wir uns immer verlassen“, betonte Marianne Marschhause (SPD).

Ebenfalls einstimmig fiel die Beschlussempfehlung, für 1200 Euro pro Jahr eine Zusatzversicherung abzuschließen. Ordnungsamtsleiterin Renate Schween erklärte: „Zwar gibt es die Feuerwehrunfallkasse, aber die übernimmt bestimmte Fälle nicht, zum Beispiel wenn ein Feuerwehrmann bei einem Einsatz an Herzinfarkt stirbt oder es nach einer Vorschädigung zu einer Knieverletzung kommt.“ Diese Fälle deckt die Zusatzversicherung mit 50.000 Euro im Todesfall und 150.000 Euro bei Invalidität ab.

Horst-Dieter Hellwig (UWG) erkundigte sich nach Ausschlusskriterien, aber Klose versicherte: „Das ist eine Kollektivversicherung ohne individuelle Gesundheitsprüfung.“ Die Feuerwehr trägt die Kosten aus ihrem Budget und hofft, dass sich weitere Samtgemeinden für diese Versicherung entscheiden. „Ab vier Gebietseinheiten bekommen wir zehn Prozent Rabatt“, informierte Schween.

tru

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Schüler-Proteste an Stein-Schule

Hier lesen Sie die Sonderveröffentlichungen von AZ und WAZ zu vielen interessanten Themen. mehr

Der Mülltonnentausch im Kreis Gifhorn läuft: Halten Sie das neue, chip-basierte System für sinnvoll?

Ihre Tageszeitung auf dem Tablet lesen: Wir haben die besten Geräte, das passende Zubehör und tolle Angebote! Lassen Sie sich jetzt unverbindlich im AZ/WAZ Media Store beraten. mehr