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Gifhorn Stadt Mehr Lehrer, damit die Integration gelingt
Gifhorn Gifhorn Stadt Mehr Lehrer, damit die Integration gelingt
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00:16 05.03.2016
Podiumsdiskussion: Rund 100 Gifhorner sprachen am Mittwochabend darüber, wie Integration gelingen kann. Quelle: Photowerk (cc)
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„Die beiden sind so etwas von willig und dankbar“, berichtete eine pensionierte Lehrerin, die zwei afghanische Kinder ehrenamtlich unterrichtet. Ihr Appell an Bundestagsabgeordnete Ingrid Pahlmann, die neben Ehra-Lessiens Bürgermeisterin Jenny Reissig, der grünen Bundestagsabgeordneten Brigitte Pothmer, Polizeichef Michael Feistel und Moderator Bastian Till Nowak im Podium saß: Die Kinder dürften nicht abgeschoben werden. Eine Integrationslotsin berichtete von einer jungen Frau, die als Altenpflegerin arbeiten wolle - und nun in den Kosovo zurück müsse. Eine weitere Frau fragte: „Inwiefern kann es sich Deutschland leisten, solche qualifizierten Leute nach Hause zu schicken?“

Pahlmann verteidigt das Prioritäten setzen der Regierung mit sicheren Herkunftsländern. „Wir müssen erst einmal die Menschen integrieren, die momentan nicht nach Hause können, weil da Krieg ist.“

Zur Sprache kam auch die Integrationsarbeit an den Schulen und die Grenzen, an denen sie - namentlich die Freiherr-vom-Stein-Schule - dabei stoßen. Aus dem Publikum wurde gefordert, mehr Lehrer und Sozialarbeiter einzustellen - und auch dabei verstärkt auf Ehrenamtliche zu setzen.

rtm

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