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Medizin und Pflege fit für die Zukunft machen

Gifhorn Medizin und Pflege fit für die Zukunft machen

Gifhorn. Medizin und Pflege im Landkreis fit machen für die Zukunft: 150 Experten stellten sich am Mittwoch im Schloss dieser Aufgabe. Zum zweiten Mal hatte der Landkreis - er gehört seit eineinhalb Jahren zur Gesundheitsregion Niedersachsen - zur regionalen Fachkonferenz eingeladen.

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Zweite regionale Gesundheitskonferenz im Schloss: Staatssekretär Jörg Röhmann sprach zu 150 Experten.

Quelle: Sebastian Preuß

„Zahlreiche Akteure sind durch das Projekt ins Gespräch gekommen und tauschen sich aus, um den Landkreis demografiefest zu machen“, erklärte Landrat Dr. Andreas Ebel. „Verlängern Sie den Projektzeitraum von drei Jahren - heben Sie die Befristung auf“, wandte sich Ebel direkt an Jörg Röhmann, Staatssekretär im Niedersächsischen Gesundheitsministerium. „Wir wollen den eingeschlagenen Weg fortsetzen - im Vordergrund steht die Verbesserung und Sicherstellung der medizinischen und pflegerischen Versorgung“, so der Verwaltungschef.

Eine ärztliche Überversorgung in Ballungszentren, zunehmende Engpässe in den ländlichen Regionen: In seinem halbstündigen Vortrag benannte Röhmann die Probleme konkret. „In Hamburg ist das Wort Hausarzt wörtlich zu nehmen, denn dort gibt‘s fast in jedem Haus einen Arzt - in Gifhorns Nordkreis sieht es anders aus“, so der Staatssekretär. Neben der ärztlichen Versorgung, setzte sich Röhmann auch kritisch mit der Pflege auseinander - Thema in einer der sechs Arbeitsgruppen.

Die Versorgung

Der Landkreis Gifhorn sei hausärztlich gut versorgt, die Facharztversorgung sogar sehr gut: Staatssekretär Jörg Röhmann verwies jedoch darauf, dass dieses Statistik-Ergebnis differenziert zu betrachten sei. Gerade im nördlichen Kreisgebiet sei die Situation schwierig. Ein weiterer Appell von Röhmann: Den Pflegeberuf attraktiver machen. „Wenn wir das nicht schaffen, werden wir verlieren“, so der Staatssekretär, der sich direkt an die freien Wohlfahrtsverbände wandte: Auch sie hätten Pflegetarife unterlaufen.

ust

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