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Gifhorn Stadt Maulwurfshügel machen Bus wieder flott
Gifhorn Gifhorn Stadt Maulwurfshügel machen Bus wieder flott
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16:25 05.03.2018
Gefährlich: Blitzeis überzog am Montag den Landkreis. Quelle: Archiv
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Gifhorn

Die 55-Jährige aus Ahnsen war mit ihrem Polo zwischen Ahnsen und Flettmar unterwegs. Gegen 7.10 Uhr rutschte ihr Wagen am Ende einer Linkskurve aufgrund von Eisglätte geradeaus weiter, berichtete Polizeisprecher Thomas Reuter. Der Polo prallte gegen einen Baum. Tückisch in dem Bereich: Die Kreisstraße sei bereits abgestreut, die darin einmündende Landesstraße jedoch noch spiegelblank gewesen, so Reuter.

„Ansonsten blieb es bei Blechschäden“, sagte Reuter weiter. Die insgesamt neun registrierten Unfälle seien über das ganze Kreisgebiet verteilt gewesen.

Wobei es offenbar im Nordkreis schlimmer war. Die Linien südlich von Wesendorf hätten Verspätungen im überschaubaren Bereich von bis zu zehn Minuten gehabt, sagte Henrik Bude von der VLG. „Wir sind langsamer gefahren. Wir hatten so gut wie keine Schwierigkeiten.“

Im Nordkreis sah das anders aus. Auf einzelnen Strecken – zumeist nicht gestreute Nebenstraßen – kamen Busse nicht mehr voran, berichtete Unternehmer Frank Brauner. Bei Mahrenholz wusste sich eine Busfahrerin an einer Steigung zu helfen. Sie habe sich kurzerhand bei einem Maulwurf „Streugut“ gepumpt, Erde von einem Maulwurfshügel vor die Antriebsreifen geschaufelt. So machte sie den Bus dann wieder flott. Auch an einigen anderen Strecken, zum Beispiel in Oerrel und in Lingwedel, habe es für Busse kein Vor und Zurück mehr gegeben.

Wenn auch der Landkreis keinen allgemeinen Unterrichtsausfall verfügt hatte, ließen einige Eltern ihre Kinder lieber zuhause. Etwa an der Oberschule Weyhausen. Dort seien aber höchstens zehn Schüler daheim geblieben, so Schulleiterin Cornelia Hoffmann. „Es war wohl teilweise sehr glatt. Die Busse sind aber gefahren.“

Von Dirk Reitmeister

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