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Martin Luther wird wieder lebendig

Sassenburg / Neudorf-Platendorf Martin Luther wird wieder lebendig

Neudorf-Platendorf. Tolle Aktion: Martin Luthers Geschichte spielten anlässlich des Reformationstages Mitglieder der Thomas-Kirchengemeinde in historischen Kostümen nach.

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Reichstag zu Neudorf-Platendorf: In der Kirche wurde Luther für vogelfrei erklärt.

Quelle: Peter Chavier

Neudorf-Platendorf. Martin Luther schlug sie gestern an der Pforte der Thomas-Kirche an, seine 95 Thesen. Passend zum Reformationstag ließen die Mitglieder der Thomas-Kirche die Geschichte lebendig werden.

Unter dem Moto „Hallo Luther statt Halloween“ wurde die Geschichte Martin Luthers rund um die Thomas-Kirche von den Laienschauspielern aus der Gemeinde aufgeführt.

Die vielen Kita- und Schulkinder staunten nicht schlecht, als ein Mönch, der Ablassbriefe verkaufte, mit seinen beiden Begleitern im Pfarrgarten auftauchte. Pastor Heinz-Dieter Freese, wie alle anderen Darsteller auch, in mittelalterlichen Gewändern gekleidet, fungierte als Erzähler.

Er erklärte, dass Martin Luther damals vor 496 Jahren genau über diesen Handel mit Ablassbriefen, mit denen man seine Strafe im Fegefeuer gegen Geld angeblich vermindern konnte, mit den Oberen der katholischen Kirche diskutieren wollte. Schließlich, so Freese, sei Luther selbst ein katholischer Mönch gewesen. In der nächsten Szene schlug Luther, dargestellt von Dieter Krüger, seine 95 Thesen an die Thomas-Kirchentür an, wobei Tesafilm helfen musste.

Und schon bald nahte das Unheil in Form eine päpstlichen Gesandten (August Heinemann), der Luther vor den Reichstag zu Worms, der in der Thomas-Kirche tagte, und damit vor Kaiser Karl V. (Beate Morgenstern-Ostlender) schleppte. In prächtigen Gewändern sahen die Fürsten der Szene zu. Und schließlich wurde der Mönch dann per Pferd und Kutsche (Walter Hermann und Reinhard Böse) auf die Wartburg gebracht.

  • Eine moderne Szene mit Vorbildcharakter rundete das Geschehen ab: Menschen ließen ein muslimische Frau samt Kinderwagen schließlich doch in einem U-Bahnwagen mitfahren, obwohl es zu wenig Platz gab.

cha

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