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Marode Straße in Bechtsbüttel: Hubertus Heil will vermitteln

Bundestagswahl 2013 Marode Straße in Bechtsbüttel: Hubertus Heil will vermitteln

Bechtsbüttel . Die Anwohner sind frustriert: Seit Jahren gleicht die Hauptstraße in Bechtsbüttel einem Flickenteppich. Lastwagen lärmen über den maroden Asphalt und lassen die Häuser beben. Wann die Kreisstraße 60 zur Landesstraße umgewidmet wird, ist offen. Und selbst dann ist fraglich, ob sie grundlegend saniert wird.

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Flickenteppich: Bürgermeisterin Ines Kielhorn und Stellvertreter Werner Auerbach (r.) zeigen SPD-Bundestagsabgeordneten Hubertus Heil den Zustand der Hauptstraße in Bechtsbüttel.

Quelle: Christian Opel

SPD-Bundestagsabgeordneter Hubertus Heil will zwischen Gemeinde, Kreis und Land vermitteln.

Bei einem Ortstermin mit Heil stellte Anwohner Hans-Martin Burmeister gestern die Ergebnisse seiner Messungen vor: Seit der Schließung der Grasseler Straße habe der Verkehr zugenommen, die größte Lärmbelastung allerdings verursachten die Brummis, die über die Dellen im Asphalt fahren.

Im August 2012 hatten Mitarbeiter der Straßenmeisterei zwar die Straße geflickt - nur hätten die Flicken hätten das Problem des Lärms noch verschlimmert und seien recht schnell brüchig geworden.

„Dies ist auch ein Hilferuf der Politik“, so Bürgermeisterin Ines Kielhorn. Die Verhandlungen zwischen Landkreis und Gemeinde über die Gestaltung einer Zufahrt für einen Getränkemarkt (AZ berichtete) seien festgefahren. Und bevor das nicht geklärt sei, werde auch die Straße nicht umgewidmet.

Doch selbst wenn das Land Träger der Straße wird, bedeutet dies nicht automatisch, dass diese saniert wird. Stellvertretender Bürgermeister Werner Auerbach bezifferte die Kosten für den 800 Meter langen innerörtlichen Abschnitt auf 220.000 Euro.

Und sowohl auf Kreis- als auch auf Landes- und Bundesebene ist das Geld für Sanierungen äußerst knapp. „Wir haben 30 bis 40 Jahre zu wenig investiert. Wir leben von der Substanz“, so Heil. Doch nach der Umwidmung hätte die Gemeinde wenigstens einen festen Ansprechpartner, argumentierte Kielhorn.

Heil versprach, Kontakt zu Kreis, Land und Straßenverkehrsbehörde aufzunehmen und „Licht in die Sache zu bringen“, was den Zeitpunkt für die Umwidmung der Straße und die Finanzierung der Sanierung angeht.

co

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